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Hidradenitis suppurativa (Acne inversa)

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Definition:
Chronisch-rezidivierende, schmerzhafte Hauterkrankung, bevorzugt in intertriginösen Arealen, mit Abszess-, Fistel- und Narbenbildung. Die Ursache ist ungeklärt, im Hintergrund steht jedoch ein Verschluss der Haarfollikel mit nachfolgender Entzündung und Gewebezerstörung.
Häufigkeit:
Betrifft ca. 1 % der Bevölkerung, Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Weltweites Vorkommen.
Symptome:
Schmerzhafte Knoten, die sich zu Abszessen entwickeln und rupturieren können; oft kommt es zur Sekundärinfektion des umgebenden Gewebes. Häufigste Lokalisation: Achselhöhlen und Leistengegend, aber auch Brust, Perineum sowie Perianalbereich. Mögliche schwere Verläufe mit Fistel- und Narbenbildung.
Befunde:
In den typischen Bereichen schmerzhafte, rote Knötchen, Abszesse sowie ggf. Fistelbildung oder strangartige Narben. Bei Männern häufiger perianales Auftreten.
Diagnostik:
Die Diagnose wird klinisch gestellt.
Therapie:
Die Behandlung erfolgt abhängig vom Schweregrad und Verlauf der Erkrankung. Möglich sind z. B. topische oder systemische Antibiotikabehandlungen, Behandlung mit Externa, chirurgische Interventionen oder Lasertherapie.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Alle Stadien

Bei mittelschwerer bis schwerer Erkrankung: Stadium II–III

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Laura Morshäuser, Dr. med., Ärztin, Karlsruhe