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Kutane T-Zell-Lymphome

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Definition:
Heterogene Gruppe von T-Zell-Neoplasien, primär die Haut betreffend. Die häufigsten Formen sind die Mycosis fungoides (MF) und das Sézary-Syndrom (SS).
Häufigkeit:
In Deutschland jährlich ca. 1/100.000. 
Symptome:
Hautmanifestationen und Juckreiz, erst im fortgeschrittenen Stadium systemischer Verlauf möglich.
Befunde:
Rötung, Ausschlag, Papeln, Plaques. Sehr buntes Bild, häufig vergehen Jahre bis zur Diagnosestellung.
Diagnostik:
Biopsie und (immun)histologische Untersuchung.
Therapie:
Stadienabhängig. Im Frühstadium lokale Therapien (topische Steroide, Phototherapien, lokale Chemotherapeutika). In fortgeschritteneren Stadien Kobination mit systemischer Therapie (z. B. INF-a oder Betaroxen).
Prognose:
In den meisten Fällen nicht heilbar, Verlauf in frühen Stadien jedoch gut, mit mittleren Überlebenszeiten von 10–20 Jahren.

Allgemeine Informationen

Definition

Ätiologie und Pathogenese

Häufigkeit

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Indikationen zur Überweisung

Diagnostik bei Spezialist*innen (Dermatologie/Onkologie)

Staging

Therapie

Therapie der Mycosis fungoides (MF)

Therapie des Sézary-Syndroms

Palliativmedizin

Psychoonkologie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Kristin Haavisto, Dr. med., Fachärztin für Innere Medizin und Hämato-/Onkologie, Münster