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Pityriasis rosea

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Definition:
Selbstlimitierende, entzündliche Hauterkrankung, die vermutlich durch endogene Reaktivierung von dem humanen Herpesvirus ausgelöst wird.
Häufigkeit:
Inzidenz von etwa 0,13–0,14 %, vor allem bei jungen Patient*innen zwischen 10–35 Jahren.
Symptome:
Meist symptomloses Primärmedaillon („Mutterfleck“) am Rumpf, dem nach 1–2 Wochen ein allgemeiner Hautausschlag am Stamm und den proximalen Extremitäten folgt.
Befunde:
Initial orange-rötliches, ovales, schuppendes Primärmedaillon von 2–10 cm Durchmesser. Im Verlauf Ausbildung von multiplen unscharf begrenzten, kleineren Erythemen mit zentraler halskrausenartiger Schuppung. 
Diagnostik:
Klinische Diagnose.
Therapie:
In der Regel nicht notwendig. Bei Pruritus ggf. Antihistaminika und topische Steroide. Bei sehr schwerer Symptomatik ggf. systemisch Prednisolon oder Aciclovir (Off-Label-Use!).
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Frankfurt a. M.