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Streptokokken-Infektionen (S. pyogenes/GAS)

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Definition:
Der wichtigste Vertreter der Gruppe-A-Streptokokken ist Streptococcus pyogenes. Er kann Schleimhaut-, Haut- und Weichteilinfektionen sowie eine Sepsis auslösen. Toxinvermittelte Reaktionen sind Scharlach und das Streptokokken-Toxic-Shock-Syndrom (STSS).
Häufigkeit:
Streptokokken-Infektionen von Hals und Haut sind häufig, schwerwiegendere Erkrankungen der (tiefen) Weichteile oder eine Sepsis sind seltener. Bei den toxinvermittelten Erkrankungen ist Scharlach relativ häufig, das STSS selten. Scharlach-Folgeerkrankungen, als autoimmunologische Phänomene, sind in Europa selten geworden.
Symptome:
Die Ausprägung der Symptome richtet sich nach der von der Infektion betroffenen Körperregion.
Befunde:
Hals- und oberflächliche Hautentzündungen sind sehr häufig und meist harmlos verlaufend, während nekrotisierende Fasziitis und Sepsis lebensbedrohlich werden können.
Diagnostik:
Klinische Diagnose. Bakteriologische Untersuchungen, CRP und Blutbild.
Therapie:
Mittel der Wahl ist Penicillin. Unkomplizierte Verläufe werden ambulant behandelt, bei tieferen Gewebeinfektionen Kombination mit anderen Antibiotika, insbesondere Clindamycin. Intensivmedizinische Behandlung von Sepsis und STSS.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit und Vorkommen

Infektionsweg/Ansteckungsdauer

Symptomatik

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnose

Anamnese und klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Indikationen zur Klinikeinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Meldepflicht/Benachrichtigungspflicht

Maßnahmen für Patient*innen und Kontaktpersonen

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Patienteninformation des IQWiG

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg