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Herpes simplex

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Definition:
Infektion mit Herpes-Viren, häufig rezidivierend, orolabial und genital, in seltenen Fällen als primäre Gingivostomatitis, schwere systemische Herpesinfektionen.
Häufigkeit:
In der erwachsenen Bevölkerung haben etwa 60 % Antikörper gegen das Herpesvirus vom Typ 1 und 25–40 % gegen das Herpesvirus vom Typ 2.
Symptome:
An der Inokulationsstelle kommt es zu Überempfindlichkeiten, Schmerzen, milden Parästhesien oder einem brennenden Gefühl, bevor die Läsionen erscheinen. Evtl. Fieber, Lymphknotenschwellungen.
Befunde:
Kleine gruppierte Bläschen auf erythematösem Grund, meist labial.
Diagnostik:
Viruskultur oder PCR.
Therapie:
Lokale Behandlung; ggf. antivirale Medikamente, lokal oder systemisch.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge