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Post-Zoster-Neuralgie

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Definition:
Persistierende oder neu auftretende Schmerzen mehr als 3 Monate nach einem Zoster.
Häufigkeit:
Die Erkrankung tritt bei etwa 10 % aller Patienten mit Zoster auf.
Symptome:
Neuropathische Schmerzen im betroffenen Nervenversorgungsgebiet. Häufig brennender oder einschießender Schmerz.
Befunde:
Evtl. Allodynie (Schmerzauslösung durch geringfügige Reize), Schmerzbegrenzung auf das betroffene Nervenversorgungsgebiet.
Diagnostik:
Die Diagnose kann meist aufgrund von Anamnese und klinischem Bild gestellt werden. Wenn eine vorausgehende Zoster-Erkrankung anamnestisch nicht festzustellen ist, dann ist bei entsprechender Symptomatik eine breitere differenzialdiagnostische Neuropathie-Abklärung notwendig, einschließlich Entzündungsparametern und Varizella-Zoster-Serologie in Blut und Liquor.
Therapie:
Für die medikamentöse Erstlinientherapie werden Antidepressiva oder Antikonvulsiva (Pregabalin oder Gabapentin) empfohlen. Ggf. kann auch eine topische Behandlung mit Lidocain- oder hoch dosierten Capsaicinpflastern an 1. Stelle stehen. Manche Betroffene profitieren von transkutaner elektrischer Nervenstimulation (TENS). Besonders bei chronischen Verläufen ist eine multimodale Therapie mit psychoedukativen und -therapeutischen Elementen angezeigt. Bei sehr schweren therapieresistenten Verläufen evtl. invasive Verfahren wie epidurale spinale Elektrostimulation oder intrathekale Injektionen.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Nichtmedikamentöse Verfahren

Medikamentöse Therapie

Invasive Verfahren

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patienten informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Tore Eliasson, docent och överläkare, Smärtcentrum, Angereds Närsjukhus
  • Dr. Stephan Schüler, avdelningsöverläkare, Nevrologisk avdeling, Sykehuset Namsos