Behandlung von Akne

Bei der Akne-Behandlung kommt es darauf an, die Komedonenbildung (weiße und schwarze Mitesser) zu reduzieren und auf andere ungünstige Bedingungen der Haut einzuwirken.

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"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

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Bei der Akne-Behandlung kommt es darauf an, die Komedonenbildung (weiße und schwarze Mitesser) zu reduzieren und andere ungünstige Bedingungen der Haut zu beeinflussen. Die medikamentöse Akne-Behandlung richtet sich gegen alle Faktoren, die eine Akne verursachen:

  • erhöhte Talgproduktion der Talgdrüsen
  • Komedonenbildung (Talgpfropfen)
  • Hautentzündung
  • Bakterienansammlung im Ausgang der Talgdrüsen.

Bei allen Akne-Mitteln kann man meist erst nach einigen Wochen klare Ergebnisse sehen. Es gibt verschiedene Cremes und Tabletten gegen Akne. Insbesondere die Tabletten haben teilweise Nebenwirkungen, die es zu beachten gilt. Hier müssen Ärzte und Patienten gemeinsam abwägen und eine Entscheidung treffen.

Akne ist keine gefährliche Erkrankung, kann aber aufgrund der Hauterscheinungen zu Scham, Angst und depressivem Verhalten beitragen. Die Betroffenen vermeiden oft soziale Kontakte, und es kann sogar bis hin zur sozialen Isolation kommen. Dies trifft insbesondere jugendliche Patienten, die schon aufgrund der Umstellungen in der Pubertät selbstunsicher sind. Eine Akne lässt sich heute jedoch in aller Regel gut behandeln und eine erfolgreiche Behandlung trägt wesentlich zum psychischen Wohlbefinden bei. Ein durch die Akne beeinträchtigtes Selbstwertgefühl sowie Depressionen und Ängste können zudem psychotherapeutisch behandelt werden.

Was können Sie selbst tun?

  • Waschen Sie die Haut zweimal täglich mit sauberem Wasser und einer hautfreundlichen Seife (pH ca. 6,5) – ebenso nach körperlicher Belastung mit viel Schwitzen.
  • Vermeiden Sie das Kratzen oder Ausdrücken der Pickel. Pickel und Mitesser dürfen nicht zu stark irritiert werden, da sie sich sonst noch mehr entzünden.
  • Komedonen können in einer kosmetischen, ggf. hautärztlichen Behandlung entfernt werden.
  • Natürliche Sonne kann die Akne etwas bessern. Sonnenbrand soll jedoch vermieden werden.
  • Fetthaltige Hautpflegemittel führen zur Verstopfung der Ausführgänge (erhöhte Komedonenbildung) und sollten vermieden werden. Kosmetika sollten auf Wasser basieren und nach deren Verwendung sollte die Haut gereinigt werden.
  • Eine Ernährungsumstellung mit Meiden von viel Zucker und/oder Milch kann versucht werden. Es gibt jedoch keine klaren Regeln zur Ernährung bei Akne!

Allgemeines zur Behandlung

Behandlungsprinzipien

  • Akne im Gesicht
    • Meist reichen Salben oder Cremes zur Behandlung aus.
    • Es gibt Cremes mit verschiedenen Wirkstoffen, die teilweise auch gut kombiniert werden können.
  • Umfang
    • Die Haut sollte an allen Stellen behandelt werden, wo sich die Akne befindet bzw. üblicherweise auftritt. Die erfolgreiche Behandlung kann das Risiko des Auftretens neuer Pickel reduzieren.
  • Antibiotika
    • Bei einer leichten bis mittelschweren Akne im Gesicht, die mit eitrigen Pusteln einhergeht, können den Cremes antibakterielle Wirkstoffe hinzugefügt werden.
    • Stark ausgeprägte Akne und Akne mit Neigung zur Narbenbildung sollte anfangs medikamentös mit Tabletten behandelt werden, zusätzlich zur lokalen Behandlung mit Cremes. Nach einer Weile wird versucht, die Akne nur noch mit einer lokalen Behandlung zu kontrollieren.
  • Retinoide
    • Sind sehr wirksam.
    • Können als Creme oder als Tabletten verschrieben werden. Wenn Tabletten eingenommen werden, muss eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen sein, da diese Wirkstoffe den Fötus schwer schädigen können. Jungen Frauen und Mädchen werden diese Mittel daher nur verordnet, wenn gleichzeitig eine sichere Verhütungsmethode angewandt wird.
    • Es gibt Berichte zu psychischen Nebenwirkungen. Das Ausmaß ist jedoch unklar, da Akne-Patienten häufig schon durch die Erkrankung seelisch leiden und eine erfolgreiche Behandlung psychischen Druck auch deutlich lindern kann. Auf jeden Fall ist bei diesen Wirkstoffen erhöhte Vorsicht geboten.
  • Hormonpräparate
    • Bei Mädchen/Frauen kann es sinnvoll sein, orale Kontrazeptiva („Pille“) zu nehmen. Bestimmte Kombinationspillen erhöhen allerdings deutlich das Risiko für Blutgerinnsel. Zur Behandlung der Akne sind bestimmte Pillen daher nur noch verschreibungsfähig, wenn andere Maßnahmen ohne Erfolg geblieben sind und diese Frauen gleichzeitig auch verhüten möchten.
  • Dauer
    • Die meisten Behandlungsprogramme sollten mindestens 4–6 Wochen angewendet werden, um die Wirksamkeit beurteilen zu können und evtl. einen Wechsel zu einer anderen Behandlungsmethode zu prüfen. Die volle Wirkung wird oft erst nach 6 Monaten erreicht.

Medikamentengruppen

Es gibt vier Arten lokal wirkender Medikamentengruppen und drei Medikamentengruppen für eine Behandlung mit Tabletten.

  • Lokal wirkend
    1. Benzoylperoxid
    2. Retinoide
      • evtl. Kombination von (1) und (2)
    3. zusätzlich lokal wirkendes Antibiotikum
    4. Azelainsäure
  • Tablettenbehandlung
    1. Orale Kontrazeptiva („Pille“), die den Anteil der männlichen Geschlechtshormone senken.
      • nur für Frauen und Mädchen mit gleichzeitigem Verhütungswunsch und vorher erfolgloser anderer Akne-Therapie
    2. Antibiotika: Verschiedene Tetrazyklin-Zusammensetzungen. Im Falle eines Behandlungsbedarfs während der Schwangerschaft kann mit Erythromycin im 2. oder 3. Trimester behandelt werden.
    3. Retinoide in Tablettenform, z. B. Isotretinoin – nur bei ausgeprägter Akne empfohlen und unter besonderer Berücksichtigung der Nebenwirkungen (siehe oben). 

Medikamentöse Behandlung

Bei leichten Formen von Akne kann eine Eigenbehandlung ausreichen. Schwerere Formen sollten jedoch ärztlich behandelt werden, da die Hauterscheinungen der Akne eine zwar ungefährliche Erkrankung sind, jedoch zu erheblichem seelischem Leid beitragen können.

Um eine individuelle Behandlung zu gewährleisten, ist es ratsam, sich ausführlich mit der Hausärztin und/oder dem Hautarzt zu besprechen und Folgetermine zur Therapiekontrolle wahrzunehmen. Die Akne-Behandlung ist manchmal langwierig und muss auf die Patienten genau abgestimmt werden, um einen zufriedenstellenden Therapierfolg zu gewährleisten.

Anfängliche Therapieschwierigkeiten sollten Sie von einer fortgeführten Therapie nicht abhalten, da heutzutage eine Behandlung gut möglich ist und eine erfolgreiche Therapie das seelische Gleichgewicht deutlich günstig beeinflusst.

Bei Patienten mit fettiger Haut eignen sich Lösungen oder Gels auf Wasserbasis am besten. Patienten mit trockener Haut sollten dagegen Cremes, Lotionen oder Salben bekommen. Alle lokalen Mittel können Irritationen auf der Haut verursachen. In einem solchen Fall sollten die Mittel dünner und seltener aufgetragen werden, bis die Präparate evtl. besser toleriert werden.

Bei leichter Akne ist Benzoylperoxid die erste Wahl, wenn Pickel mit Eiter dominieren. Lokale Retinoide sind die erste Wahl bei Pickeln ohne Eiter. Beide Medikamentengruppen können kombiniert und zeitlich unbegrenzt genommen werden. Sie haben außerdem eine vorbeugende Wirkung, wenn die Pickel verschwunden sind.

Bei mäßiger Akne wird eine Kombination aus Benzoylperoxid am Morgen und Retinoid am Abend empfohlen oder ein Kombinationsprodukt einmal täglich. Eine Alternative für Retinoide ist Azelainsäure, die auch in der Schwangerschaft verwendet werden kann. Wenn diese lokale Behandlung nach 6–8 Wochen nur wenig Wirkung zeigt, wird die Zugabe eines lokal wirkenden Antibiotikums empfohlen. Wenn dies innerhalb von 3 Monaten weiterhin zu keiner Verbesserung führt, sollten Antibiotika in Tablettenform gegeben werden.

Bei ausgeprägter Akne werden Antibiotika in Tablettenform und zusätzlich eine Kombination von Benzoylperoxid und Retinoid empfohlen, wie für die mäßige Akne beschrieben. Antibiotika sollten in der Regel nicht länger als 3 Monate genommen werden. Wenn die Wirkung nach 3 Monaten zufriedenstellend ist, wird die Antibiotika-Behandlung beendet. Die lokale Behandlung wird aber fortgesetzt. Wenn nach 3 Monaten mit Antibiotika keine Wirkung eintritt, sollte man die Möglichkeit der Behandlung mit Isotretinointabletten prüfen.

Retinoide (Isotretinoin) sind sehr wirksam, die Nebenwirkungen müssen aber bedacht werden (siehe auch oben).

Andere Behandlungen

Eine Acne conglobata äußert sich durch größere Aknepickel und -abszesse, die meist bei Jungen oder jungen Männern auftreten, oft am Rücken. In solchen Fällen kann es neben der üblichen Therapie sinnvoll sein, in die einzelnen entzündlichen Veränderungen Kortison zu spritzen. Bei einer massiv ausgeprägten Akne (Akne fulminans) ist die Behandlung mit Kortisontabletten erforderlich.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Aknenarben zu behandeln. Die verschiedenen kosmetischen Vorgehen, die angewandt werden, sind Hautabschabungen, Kortisoninjektionen und Laserbehandlung. Das Abschälen beschädigter Haut erfolgt mithilfe von Chemikalien oder durch Einfrieren der Haut. Die Methoden eignen sich auch für oberflächliche Narben. Beim Abhobeln der Haut, z. B. bei besonders starker Narbenbildung, wird die obere Schicht der Haut entfernt. Auch die Laserbehandlung entfernt die äußerste Schicht der Haut. Wenn Sie zur Narbenbildung neigen (Keloid), können diese Behandlungen jedoch noch ausgeprägtere Narben verursachen.

Weitere Informationen

Autoren

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Akne. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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