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Ulcus cruris venosum

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Definition:
Ein distal des Knies gelegenes Ulkus, das auf eine venöse Erkrankung zurückzuführen ist und nicht innerhalb von 8 Wochen abheilt.
Häufigkeit:
Die Prävalenz in Europa und den USA liegt zwischen 0,1 % und 1,0 %.
Symptome:
Ausbildung nässender und juckender Wunden, Spannungs- und Schweregefühl sowie Schmerzen.
Befunde:
Ulzera, die häufig am distalen Unterschenkel lokalisiert sind.
Diagnostik:
Erkennen der Grunderkrankung (Zeichen venöser Insuffizienz? Fehlende Fußpulse? Nicht/inkonsequent behandelter Diabetes mellitus?).
Therapie:
Immer zuerst Behandlung der Grunderkrankung: Wirklich suffizienter Kompressionsverband, Bein hochlagern, Mobilität und arterielle Durchblutung verbessern, Blutzucker einstellen, etwaiges Übergewicht reduzieren, Ernährung verbessern und bei ausgewählten Patient*innen Hauttransplantation und/oder venenchirurgischer Eingriff.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Indikation zur Klinikeinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Kompressionstherapie

Wundbehandlung

Medikamentöse Therapie

Chirurgische Behandlung – Hauttransplantation

Stationäre dermatologische Rehabilitation

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge