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Obere Einflussstauung (Vena-cava-superior-Syndrom)

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Definition:
Die obere Einflussstauung (Vena-cava-superior-Syndrom) ist die klinische Manifestation einer Obstruktion der oberen Hohlvene. Entstehung meist als Folge einer malignen Grunderkrankung.
Häufigkeit:
Auftreten bei ca. 5–10 % der Patient*innen mit einem rechtsseitigen malignen intrathorakalen Tumor.
Symptome:
Druckgefühl/Schwellung im Gesicht, Heiserkeit, Kurzatmigkeit, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel.
Befunde:
Ödeme in Gesicht (Lidödeme) und oberen Extremitäten, sichtbare Kollateralvenen, Zunahme des Halsumfangs.
Diagnostik:
Primär klinische Diagnose, Lokalisation der Obstruktion durch CT.
Therapie:
Strahlen- und/oder Chemotherapie, Stentimplantation im Bereich des venösen Verschlusses.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.