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Chronisch venöse Insuffizienz

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Definition:
Fortgeschrittene, funktionelle Störungen des Venensystems der unteren Extremität mit: 1. Ödemen, 2. Hautveränderungen, 3. Ulzerationen.  
Häufigkeit:
Die Prävalenz beträgt etwa 5 %. Sie steigt mit dem Alter und liegt bei älteren Menschen bei ca. 10 %.
Symptome:
Schwere- und Müdigkeitsgefühl in den Beinen, Kribbeln, Brennen, Juckreiz, Muskelkrämpfe, Schmerzen.
Befunde:
Ödem, Hautveränderungen (Hyperpigmentierung, Dermatitis, Lipodermatosklerose, weiße Atrophie, Ekzem, Corona phlebectatica paraplantaris), Ulzera.
Diagnostik:
Beruht auf Anamnese, klinischem Befund und Bildgebung. Mit Abstand wichtigstes Bildgebungsverfahren ist heutzutage die Duplexsonografie.
Therapie:
Wichtigste Bestandteile der konservativen Behandlung sind zum einen die Kompressionstherapie, zum anderen Allgemeinmaßnahmen wie Training der Muskelpumpe und Lagerung. Ergänzend evtl. Medikation mit Präparaten zur Steigerung des Venentonus. Bei Indikation interventionelle oder chirurgische Behandlung einer Varikosis. Im Falle von Ulzerationen zusätzlich zur Kompressionstherapie konsequente Wundbehandlung.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.
  • Torbjørn Dahl, överläkare på kirurgavdelningen, Regionsykehuset, Trondheim