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Chronische Herzinsuffizienz

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Definition:
Klinischer Symptomkomplex als Folge eines reduzierten Herzminutenvolumens. Ist häufig eine Komplikation einer koronaren Herzerkrankung oder einer Hypertonie.
Häufigkeit:
Die Häufigkeit steigt mit dem Lebensalter. Prävalenz ca. 10 % bei einem Alter > 80 Jahre.
Symptome:
Die Hauptsymptome sind Belastungsdyspnoe und Leistungsminderung. Zunehmende Beschwerden mit zunehmendem Insuffizienzgrad.
Befunde:
Lateral verschobener Apex, Halsvenenstauung, Beinödeme; Lungenödem, Galopprhythmus in der Auskultation; evtl. Tachypnoe, Zyanose.
Diagnostik:
EKG, Labor, Echokardiografie, evtl. Belastungstests.
Therapie:
Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung wie Hypertonie, körperliche Aktivität, ggf. Flüssigkeitsrestriktion, Raucherentwöhnung. Medikamentöse Therapie, zu Beginn mit ACE-Hemmer und/oder Betablocker. Andere Medikamente sind je nach Ursache und Grad der Herzinsuffizienz einzusetzen.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg