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Peripartale Kardiomyopathie

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Definition:
Idiopathische Herzinsuffizienz aufgrund einer linksventrikulären systolischen Dysfunktion gegen Ende der Schwangerschaft oder in den ersten Monaten nach der Geburt.
Häufigkeit:
Wenige epidemiologische Daten, Inzidenz ca. 1:2.000 bis 1:15.000.
Symptome:
Atemnot, Nykturie, Palpitationen, Abgeschlagenheit. Evtl. Symptome einer Thrombembolie aus dem linken Ventrikel.
Befunde:
Tachykardie, Lungenstauung, Ödeme.
Diagnostik:
Laborchemisch erhöhtes NT-proBNP. Echokardiografisch verminderte systolische Funktion des linken Ventrikels (Ejektionsfraktion < 45 %).
Therapie:
Medikamentöse Herzinsuffizienzbehandlung. Postpartal führt die ergänzende Gabe von Bromocriptin zu einer besseren Erholung der linksventrikulären Funktion.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.