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Vorhofflimmern/-flattern

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Definition:
Vorhofflimmern ist eine unregelmäßige Vorhofaktivität mit einer Frequenz von 350–600. Bei Frequenzen von 250–350 pro Minute spricht man von Vorhofflattern. Bei 20–30 % der Patient*innen ist die Ursache unbekannt, allerdings kann aber auch eine strukturelle Herzerkrankung zugrunde liegen. Es werden 3 Formen des Vorhofflimmerns unterschieden: paroxysmal, persistierend oder permanent.
Häufigkeit:
Die Prävalenz in Deutschland liegt im Alter zwischen 35 und 74 Jahren bei 2,5 % der Bevölkerung. Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Vorhofflimmern; die Prävalenz in der Altersgruppe 75–84 Jahre liegt bei 12 %.
Symptome:
Kein oder unregelmäßiger Herzrhythmus, Herzklopfen, Atemnot, Erschöpfung, Schwindel oder Synkope.
Befunde:
Unregelmäßiger Puls, Pulsdefizit.
Diagnostik:
Ruhe-EKG, ggf. Langzeit-EKG.
Therapie:
Indikation zur Antikoagulation in Abhängigkeit vom Schlaganfallrisiko (CHA2DS2-VASc-Score). Zur Reduktion der klinischen Symptomatik wird eine Frequenzkontrolle angestrebt. Je nach Ausgangslage kann auch eine Rhythmuskontrolle (Regularisierung) versucht werden.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung/Klinikeinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Welche Form von Vorhofflimmern bzw. -flattern liegt vor?

Therapiemöglichkeiten

Neu aufgetretenes Vorhofflimmern

Paroxysmales Vorhofflimmern

Persistierendes oder permanentes Vorhofflimmern

Sekundärbehandlung

Beurteilung der Fahreignung

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patient*innen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Illustrationen

Herzgeräusche beim Vorhofflimmern

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Hans-Otto Wagner, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Hamburg-Eppendorf (Review)