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Lymphödem

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Definition:
Ansammlung von Lymphflüssigkeit außerhalb der Lymphbahnen. Kann primär (anlagebedingt) oder sekundär aufgrund einer Erkrankung oder Therapie sein.
Häufigkeit:
Ein primäres Lymphödem ist selten; ein sekundäres Lymphödem tritt am häufigsten nach einer Brustkrebsbehandlung auf.
Symptome:
Primäre Lymphödeme sind oft ausgeprägt und beidseitig. Das sekundäre Lymphödem betrifft typischerweise nur eine Extremität.
Befunde:
Das Ödem hat meist eine teigige Konsistenz, und andere Ursachen für ein Ödem bestehen nicht.
Diagnostik:
Diagnostik im Hinblick auf eine maligne Erkrankung bei unbekannter Ursache des Lymphödems. Selten spezielle lymphologische Diagnostik zur Differenzierung und Therapieplanung.
Therapie:
Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) mit Physiotherapie, Kompressionsbehandlung, Bewegungstherapie und Vorbeugung von Infektionen.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Dietrich August, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Innere Medizin, Freiburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim