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Reflexsynkope/vasovagale Synkope

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Definition:
Synkope, die durch eine Fehlfunktion des vegetativen Nervensystems ausgelöst wird. In der Folge kommt es zu Bradykardie und Blutdruckabfall. Kann emotional induziert sein: durch Schmerzen, Angst und unangenehme Sinneseindrücke. Kann situativ induziert sein: bei älteren Patient*innen häufig bei der Miktion/Defäkation.
Häufigkeit:
Die Reflexsynkope/vasovagale Synkope ist die häufigste Ursache für eine Synkope bei Kindern und Jugendlichen, häufig auch bei älteren Patient*innen.
Symptome:
Tritt plötzlich auf, begleitet von Schwindel, Schweißausbrüchen, Übelkeit und Schwarzwerden vor den Augen. Schnelle Besserung in liegender Position.
Befunde:
Niedriger Blutdruck und langsamer Puls während der Synkope. Die Betroffenen sind häufig bei klarem Bewusstsein, fühlen sich nach der Ohnmacht jedoch erschöpft.
Diagnostik:
Untersuchung bei unklarer Ursache der Synkope, z. B. Hb, EKG.
Therapie:
Über die Harmlosigkeit aufklären und beruhigen. Bei Anzeichen einer Synkope hinlegen. Evtl. Vorbeugen durch Anregung der Muskelpumpe.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Indikationen zur Klinikeinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Medikamentöse Therapie

Weitere Therapien

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Miriam Spitaler, Dr. med. univ., Ärztin für Allgemeinmedizin, Innsbruck/Österreich