Perkutane Koronarintervention, PCI

Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist ein Verfahren, um verengte Herzkranzgefäße (Koronararterien) zu erweitern. Dies geschieht mithilfe eines Katheters, der durch die Haut (perkutan) in das verengte Herzkranzgefäß eingeführt wird. Meist wird gleichzeitig ein Stent in das Gefäß eingebracht, um es dauerhaft offen zu halten.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Der Begriff perkutane transluminale koronare Angioplastie bzw. Koronarangioplastie, kurz PTCA, wird oft synonym verwendet.

Herz und Koronararterien

Das Herz besteht aus zwei Vorhöfen (Atrien) und zwei Herzkammern (Ventrikel). Sauerstoffarmes Blut fließt in den rechten Vorhof des Herzens und wird dann in die rechte Herzkammer gepumpt. Von der rechten Herzkammer gelangt das Blut in die Lunge, wo es vom Kohlendioxid gereinigt und mit frischem Sauerstoff angereichert wird. Das Blut wird anschließend im linken Vorhof gesammelt und fließt von dort in die linke Herzkammer. Von hier aus wird das Blut in den großen Kreislauf des Körpers durch die Hauptschlagader (Aorta) in anderen Arterien gepumpt. Außen am Herzen befinden sich die Blutgefäße, die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, die sogenannten Herzkranzgefäße (Koronararterien). Unterschieden werden die rechte und linke Koronararterie, die sich jeweils verzweigen.

Arteriosklerose, Angina pectoris und Herzinfarkt

Als Arteriosklerose bezeichnet die Ablagerung von fettreichem Material in der Gefäßwand. Die Gefäßwand wird dadurch dicker und „verkalkt". Dies führt dazu, dass sich der Blutfluss in den betroffenen Gefäßen reduziert. Arteriosklerose an den Koronararterien wird auch als koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet.

Sind die Koronararterien verengt, kann es passieren, dass bestimmte Bereiche des Herzens nicht ausreichend mit Blut versorgt werden, vor allem bei körperlicher Anstrengung oder starker Aufregung. Die betroffenen Patienten bekommen dann starke Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust. Diese Symptome werden als Angina pectoris bezeichnet. Die Schmerzen können auch in die linke Schulter oder in den linken Arm sowie in den Hals ausstrahlen. Anfälle treten gehäuft bei Kälte und nach üppigen Mahlzeiten auf. Ein Angina pectoris-Anfall kann von Atemnot, Schwindel, Schweißausbrüche und Übelkeit begleitet sein. Auch Nervosität und Panik bis hin zu Todesangst können auftreten. Charakteristischerweise dauern die Anfälle weniger als fünf Minuten und klingen in Ruhe oder durch die Einnahme von Medikamenten (meist Nitroglyzerin) ab. Man spricht in diesem Fall von stabiler Angina pectoris.

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) wird ein Herzkranzgefäß plötzlich durch ein Blutgerinnsel verschlossen. Als Grunderkrankung liegt oft eine KHK vor, eventuell traten vorher auch schon Angina pectoris-Anfälle auf. Der Verschluss führt zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes, das vom betroffenen Gefäß versorgt wird. Der Herzinfarkt äußert sich genau wie die Angina pectoris in plötzlichen, heftigen Schmerzen oder Engegefühl in der Brust. Auch hier können die Schmerzen in angrenzende Körperregionen wie den linken Arm, den Hals, dem Unterkiefer oder den Rücken ausstrahlen und von Atemnot, Übelkeit, Kaltschweißigkeit und Panik bis hin zu Todesangst begleitet sein. Die Schmerzen werden im Gegensatz zur Angina pectoris durch die Einnahme von Nitroglyzerin kaum gelindert und klingen nicht ab. Es gibt allerdings auch Herzinfarkte, die ohne oder mit nur milden Symptomen auftreten. Wenn die Versorgung nicht innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt wird, sterben die betroffenen Herzmuskelzellen ab.

Was ist eine perkutane Koronarintervention (PCI)?

Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist ein Eingriff, bei dem ein verschlossenes oder verengtes Herzkranzgefäß mittels Herzkatheter wiedereröffnet bzw. geweitet wird. Ziel ist die möglichst rasche Wiederherstellung der Durchblutung des nachgeschalteten Herzmuskels, um ein Absterben der Muskelzellen zu vermeiden.

Die Durchführung

Die Herzkatheteruntersuchung wird einem sogenannten Herzkatheterlabor durchgeführt. Die Patienten liegen auf einem speziellen Untersuchungstisch und die Herz-Kreislauffunktion wird durchgehend überwacht. Nachdem die Stelle lokal betäubt wurde, erfolgt die Punktion des Gefäßes in der Leiste oder im Arm. Unter Kontrolle mittels Röntgenbildern wird daraufhin ein dünner Schlauch, Katheter genannt, bis zum Herzen vorgeschoben. Über den Katheter kann Kontrastmittel verabreicht und die Druckverhältnisse, Temperatur und Sauerstoffsättigung des Blutes bestimmt werden. Mit dem Kontrastmittel können Engstellen in Gefäßen sichtbar gemacht werden. Der Arzt weiß dann, welches Gefäß betroffen ist und wiedereröffnet bzw. geweitet werden muss. Dies kann mit einem Ballon erfolgen. Hierzu wird der Katheter bis in die Engstelle vorgeschoben und mit Flüssigkeit gefüllt, sodass sich der Ballon am Ende des Katheters dehnt und das Gefäß von innen weitet. Meist wird in der gleichen Sitzung ein Stent eingebracht (siehe Illustration). In manchen Fällen müssen auch mehrere Stents eingesetzt werden, z. B. bei einem Verschluss über eine größere Gefäßstrecke. Der Stent besteht aus einem Metallgitter, das beschichtet oder unbeschichtet sein kann. Er dient dazu, das Gefäß dauerhaft offen zu halten und bleibt dauerhaft im Gefäß. Die Beschichtung besteht aus Medikamenten, die verhindern sollen, dass zu viele Zellen den Stent überwuchern und das Gefäß erneut verschließen. Trotzdem hat auch der unbeschichtete Stent Vorteile. Welcher Stent letztendlich eingesetzt wird, entscheidet sich nach den anderen Erkrankungen des Patienten. Wegen des Stents müssen Patienten nach dem Eingriff für eine bestimmte Zeit blutverdünnende Medikamente einnehmen, da am Stent ein erneuter Gefäßverschluss stattfinden kann. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach der Art des Stents.

Ohne Komplikationen dauert der Eingriff etwa eine halbe Stunde.

Vorbereitung und Nachsorge

Patienten sollten vor der Untersuchung nichts gegessen haben. Allergien gegen Jod sind unbedingt anzugeben, da das Kontrastmittel Jod enthält. Abgesehen vom Einstich für die lokale Betäubung ist die Untersuchung üblicherweise nicht mit Schmerzen verbunden. Bei der Injektion von Kontrastmittel kann es allerdings zu Herzklopfen und Hitzeempfinden kommen.

Nach der Untersuchung wird in der Regel einige Stunden Bettruhe empfohlen, wenn der Einstich in der Leiste erfolgte. Beim Einstich in den Arm kann der Patient normalerweise schon früher beginnen, den Arm wieder zu bewegen. Nach dem Eingriff wird die Einstichstelle am Arm oder an der Leiste komprimiert und ein Druckverband angelegt, um Blutungen zu verhindern. Der Patient wird im Anschluss überwacht. Da während der Untersuchung meist Kontrastmittel verabreicht wurde, sollten die Patienten im Anschluss an die Untersuchung ausreichend trinken.

Komplikationen

Die häufigste Komplikation des Eingriffs sind Blutungen aus der Einstichstelle. Als seltenere Komplikationen können Herzrhythmusstörungen, Gefäßverletzungen, allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel, Nierenschäden durch das Kontrastmittel, Blutgerinnsel, Schlaganfälle und Herzinfarkte auftreten.

Wann wird eine PCI durchgeführt?

Bei einem akuten Herzinfarkt sollte der Patient so schnell wie möglich nach Eintritt der Symptome in ein Herzkatheterlabor kommen. Je mehr Zeit zwischen dem Symptombeginn und der Therapie vergeht, desto mehr Herzmuskel kann durch die Sauerstoff-Minderversorgung zugrunde gehen. Mittlerweile sind Herzkatheterlabore flächendeckend verfügbar. Sollte trotzdem kein Herzkatheterlabor verfügbar sein, können alternativ gerinnungslösende Medikamente verabreicht werden.

Die PCI kann heutzutage als Standardeingriff gesehen werden, der in vielen Kliniken routinemäßig durchgeführt wird. Über Risiken und Nebenwirkungen werden Sie im Vorfeld aufgeklärt.

Langzeitergebnisse nach einer PCI

Die Überlebensrate bei Patienten mit Herzinfarkt hat sich durch die PCI deutlich verbessert, sodass sie zur Standardmethode geworden ist. Um erneute Herzinfarkte oder Angina pectoris-Anfälle zu verhindern, ist es dennoch wichtig, die Grunderkrankung der Patienten zu behandeln und zu einem gesunden Lebensstil zu ermuntern. Dabei spielen vor allem körperliche Bewegung und das Einstellen des Rauchens eine große Rolle (siehe auch Herzinfarkt, Therapie).

Bei zirka 30 % der Patienten tritt nach reiner Ballonaufweitung oder Implantation eines unbeschichteten Metallstents eine erneute Verengung des Gefäßes auf. Bei diesen Patienten kann der Eingriff wiederholt oder alternative Eingriffe angeboten werden (z. B. Bypass-Operation). Medikamenten-beschichtete Stents verursachen während der ersten 1–2 Jahre nach dem Eingriff weniger Verengungen und bedürfen seltener einer Wiedereröffnung. Studien zeigen allerdings ein erhöhtes Vorkommen von plötzlichen Verschlüssen und erneuten Herzinfarkten bei Medikamenten-beschichteten Stents im Vergleich zum Metallstent.

Weitere Informationen

Illustrationen

Herzkranzarterie, Verengung
Herzkranzarterie, Verengung
Stentbehandlung an einem verengten Blutgefäß
Stentbehandlung eines verengten Blutgefäßes

Autoren

  • Marleen Mayer, Ärztin, Mannheim

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Koronarintervention, perkutane. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Diodato M, Chedrawy E. Coronary Artery Bypass Graft Surgery: The Past, Present, and Future of Myocardial Revascularisation. Surgery Research and Practice 2014; 2014: 1-6. doi:10.1155/2014/726158 DOI
  2. Gruentzig A. Results from coronary angioplasty and implications for the future. Am Heart J 1982; 103: 779-783. doi:10.1016/0002-8703(82)90486-0 DOI
  3. Sigwart U, Puel J, Mirkovitch V, et al. Intravascular stents to prevent occlusion and restenosis after transluminal angioplasty. New Engl J Med 1987; 316: 701-716. pmid:2950322 PubMed
  4. Serruys P, de Jaegere P, Kiemeneij F, et al. A comparison of balloon-expandable-stent implantation with balloon angioplasty in patients with coronary artery disease.. New Engl J Med 1994; 331: 489-495. doi:10.1056/NEJM199408253310801 DOI
  5. Dehmer GJ, Smith KJ. Drug-eluting coronary artery stents. Am Fam Physician 2009; 80: 1245-51. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Nikam N, Steinberg T, Steinberg D. Advances in stent technologies and their effect on clinical ef cacy and safety. Med Devices (Auckl) 2014; 2014: 165-178. doi:10.2147/MDER.S31869 DOI
  7. Parisi A, Folland E, Hartigan P, et al. A comparison of angioplasty with medical therapy in the treatment of single-vessel coronary artery disease. N Engl J Med 1992; 326: 10-16. doi:10.1056/NEJM199201023260102 DOI
  8. Yang EH, Gumina RJ, Lennon RJ, Holmes DR Jr, Rihal CS, Singh M. Emergency coronary artery bypass surgery for percutaneous coronary interventions: changes in the incidence, clinical characteristics, and indications from 1979 to 2003. J Am Coll Cardiol 2005; 46: 2004-9. PubMed
  9. McBride W, Lange RA, Hillis LD. Restenosis after successful coronary angioplasty. Pathophysiology and prevention. N Engl J Med 1988; 318: 1734-7. New England Journal of Medicine
  10. Serruys P, Luijten H, Beatt K, et al. Incidence of restenosis after successful coronary angioplasty: a time-related phenomenon. A quantitative angiographic study in 342 consecutive patients at 1, 2, 3, and 4 months. Circulation 1988; 77: 361-371. doi:10.1161/01.CIR.77.2.361 DOI
  11. Gershlick A, de Bono D. Restenosis after angioplasty. Br Heart J 1990; 64: 351-353. www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Fischman DL, Leon MB, Baim DS, et al., Stent Restenosis Study Investigators. A randomized comparison of coronary-stent placement and balloon angioplasty in the treatment of coronary artery disease. N Engl J Med 1994; 331: 496-501. New England Journal of Medicine
  13. Mintz GS, Hoffmann R, Mehran R, et al. In-stent restenosis: the Washington Hospital Center experience. Am J Cardiol 1998; 81: 7E–13E. www.ajconline.org
  14. Ho M, Chen C, Wang C, et al. The Development of Coronary Artery Stents: From Bare-Metal to Bio-Resorbable Types. Metals 2016; 6: 168. doi:10.3390/met6070168 DOI
  15. Dietz R, Silber S, Baumgart D, et al. Positionspapier zur intrakoronaren Brachytherapie. Z Kardiol 2001; 90: 875–880. leitlinien.dgk.org
  16. Moses JW, Leon MB, Popma JJ, et al., for the SIRIUS Investigators. Sirolimus-eluting stents versus standard stents in patients with stenosis in a native coronary artery. N Engl J Med 2003; 349: 1315-23. New England Journal of Medicine
  17. Roiron C, Sanchez P, Bouzamondo A, Lechat P, Montalescot G. Drug eluting stents: an updated meta-analysis of randomised controlled trials. Heart 2006; 92: 641-9. PubMed
  18. Byrne R, Joner M, Kastrati A. Stent thrombosis and restenosis: what have we learned and where are we going? The Andreas Grüntzig Lecture ESC 2014. Eur Heart J 2015; 36: 3320–3331. doi:10.1093/eurheartj/ehv511 DOI
  19. Bønaa K, Mannsverk J, Wiseth R, et al. Drug-Eluting or Bare-Metal Stents for Coronary Artery Disease. New Engl J Med 2016; 375: 1242-1252. doi:10.1056/NEJMoa1607991 DOI
  20. Sarno G, Bo Lagerqvist1 B, Fröbert O, et al. Lower risk of stent thrombosis and restenosis with unrestricted use of ‘new-generation’ drug-eluting stents: a report from the nationwide Swedish Coronary Angiography and Angioplasty Registry (SCAAR). Eur Heart J 2012; 33: 606–613. doi:10.1093/eurheartj/ehr479 DOI
  21. Iqbal J, Gunn J, Serruys P. Coronary stents: historical development, current status and future directions. Br Med Bull 2013; 106: 193–211. doi:10.1093/bmb/ldt009 DOI
  22. Kristensen S, Knuuti J, Saraste A, et al. 2014 ESC/ESA Guidelines on non-cardiac surgery: cardiovascular assessment and management. Eur Heart J 2014; 35: 2383-2431. doi:10.1093/eurheartj/ehu282 DOI
  23. Valgimigli M, Bueno H, Byrne R, et al. 2017 ESC focused update on dual antiplatelet therapy in coronary artery disease developed in collaboration with EACTS. Eur Heart J 2018; 39: 213–254. doi:10.1093/eurheartj/ehx419 DOI
  24. Iqbal J, Onuma Y, Ormiston J, et al. Bioresorbable scaffolds: rationale, current status, challenges, and future. Eur Heart J 2014; 35: 765-776. doi:10.1093/eurheartj/eht542 DOI
  25. Ali Z, Serruys P, Kimura T, et al. 2-year outcomes with the Absorb bioresorbable scaffold for treatment of coronary artery disease: a systematic review and meta-analysis of seven randomised trials with an individual patient data substudy. Lancet 2017; 390: 760-772. doi:10.1016/S0140-6736(17)31470-8 DOI
  26. Scheller B, Hennen B, Severin-Kneib S, et al. Long-term follow-up of a randomized study of primary stenting versus angioplasty in acute myocardial infarction. Am J Med 2001; 110: 1-6. pmid:11152857 PubMed
  27. Nordmann A, Hengstler P, Harr T, et al. Clinical Outcomes of Primary Stenting versus Balloon Angioplasty in Patients with Myocardial Infarction: A Meta-analysis of Randomized Controlled Trials. Am J Med 2004; 116: 253-262. doi:10.1016/j.amjmed.2003.08.035 DOI
  28. Kastrati A, Dibra A, Spaulding C, et al. Meta-analysis of randomized trials on drug-eluting stents vs. bare-metal stents in patients with acute myocardial infarction. Eur Heart J 2007; 28: 2706-2713. doi:10.1093/eurheartj/ehm402 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  29. Räber L, Kelbak H, Ostojic M, et al. Effect of biolimus-eluting stents with biodegradable polymer vs bare-metal stents on cardiovascular events among patients with acute myocardial infarction: the COMFORTABLE AMI randomized trial. JAMA 2012; 308: 777-787. doi:10.1001/jama.2012.10065 DOI
  30. Sabate M, Cequier A, Iniguez A, et al. Everolimus-eluting stent versus bare-metal stent in ST-segment elevation myocardial infarction (EXAMINATION): 1 year results of a randomised controlled tria. Lancet 2012; 380: 1482–1490. doi:10.1016/S0140-6736(12)61223-9 DOI
  31. Sabate M, Brugaletta S, Cequier A, et al. Clinical outcomes in patients with ST-segment elevation myocardial infarction treated with everolimus-eluting stents versus bare-metal stents (EXAMINATION): 5-year results of a randomised trial. Lancet 2016; 357: 357-366. doi:10.1016/S0140-6736(15)00548-6 DOI
  32. Collet J, Thiele H, Barbato E, et al. 2020 ESC Guidelines for the management of acute coronary syndromes in patients presenting without persistent ST-segment elevation. Eur Heart J 2020; 00: 1-79. www.escardio.org
  33. Ibanez B, James S, Agewall S, et al. 2017 ESC Guidelines for the management of acute myocardial infarction in patients presenting with ST-segment elevation. leitlinien.dgk.org
  34. Boden W, O'Rourke R, Teo K, et al. Optimal Medical Therapy with or without PCI for Stable Coronary Disease. New Engl J Med 2007; 356: 2007. doi:10.1056/NEJMoa070829 DOI
  35. The BARI 2D Study Group. A Randomized Trial of Therapies for Type 2 Diabetes and Coronary Artery Disease. New Engl J Med 2009; 360: 2503-2515. doi:10.1056/NEJMoa0805796 DOI
  36. Nishigaki K, Yamazaki T, Kitabatake A, et al. Percutaneous coronary intervention plus medical therapy reduces the incidence of acute coronary syndrome more effectively than initial medical therapy only among patients with low-risk coronary artery disease a randomized, comparative, multicenter study. J Am Coll Cardiol Intv 2008; 1: 469-479. doi:10.1016/j.jcin.2008.08.002 DOI
  37. Stergiopoulos K, Brown D. Initial Coronary Stent Implantation With Medical Therapy vs Medical Therapy Alone for Stable Coronary Artery Disease. Arch Intern Med 2012; 172: 312-319. doi:10.1001/archinternmed.2011.1484 DOI
  38. Park S, Ahn J, Kim Y, et al. Trial of Everolimus-Eluting Stents or Bypass Surgery for Coronary Disease. New Engl J Med 2015; 372: 1204-1212. doi:10.1056/NEJMoa1415447 DOI
  39. Bangalore S, Guo Y, Samadashvili Z, et al. Everolimus-Eluting Stents or Bypass Surgery for Multivessel Coronary Disease. New Engl J Med 2015; 372: 1213-1222. www.ncbi.nlm.nih.gov
  40. Mohr F, Morice M, Kappetein K, et al. Coronary artery bypass graft surgery versus percutaneous coronary intervention in patients with three-vessel disease and left main coronary disease: 5-year follow-up of the randomised, clinical SYNTAX trial. Lancet 2013; 381: 629–638. doi:10.1016/S0140-6736(13)60141-5 DOI
  41. Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK - Langfassung, 5. Aufl. 2019. www.leitlinien.de
  42. Jaffe R, Strauss B. Late and Very Late Thrombosis of Drug-Eluting Stents. J Am Coll Cardiol 2007; 50: 119-127. doi:10.1016/j.jacc.2007.04.031 DOI
  43. Sudhir K, Hermiller J, Ferguson J, et al. Risk Factors for Coronary Drug-Eluting Stent Thrombosis: Influence of Procedural, Patient, Lesion, and Stent Related Factors and Dual Antiplatelet Therapy. ISRN Cardiology 2013; 2013: 1-8. doi:10.1155/2013/748736 DOI
  44. Iakovou I, Schmidt T, Bonizzoni E, et al. Incidence, predictors, and outcome of thrombosis after successful implantation of drug-eluting stents. JAMA 2005; 293: 2126-30. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  45. Spertus JA, Kettelkamp R, Vance C, et al. Prevalence, predictors, and outcomes of premature discontinuation of thienopyridine therapy after drug-eluting stent placement: results from the PREMIER registry. Circulation 2006; 113: 2803-9. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  46. Lüscher TF, Steffel J, Eberli FR, et al. Drug-eluting stent and coronary thrombosis: biological mechanisms and clinical implications. Circulation 2007; 115: 1051-8. PubMed
  47. Kotani J, Awata M, Nanto S, et al. Incomplete neointimal coverage of sirolimus-eluting stents: angioscopic findings. J Am Coll Cardiol 2006; 47: 2108-2111. doi:10.1016/j.jacc.2005.11.092 DOI
  48. Pfisterer M, Brunner-La Rocca H, Buser P, et al. Late clinical events after clopidogrel discontinuation may limit the benefit of drug-eluting stents: an observational study of drug-eluting versus bare-metal stents. J Am Coll Cardiol 2007; 48: 2584-2591. doi:10.1016/j.jacc.2006.10.026 DOI
  49. Malenka DJ, Kaplan AV, Lucas FL, Sharp SM, Skinner JS. Outcomes following coronary stenting in the era of bare-metal vs the era of drug-eluting stents. JAMA 2008; 299: 2868-76. PubMed
  50. Mauri L, Hsieh WH, Massaro JM, Ho KK, D'Agostino R, Cutlip DE. Stent thrombosis in randomized clinical trials of drug-eluting stents. N Engl J Med 2007; 356: 1020-9. New England Journal of Medicine
  51. Stefanini G, Kalesan B, Serruys P, et al. Long-term clinical outcomes of biodegradable polymer biolimus-eluting stents versus durable polymer sirolimus-eluting stents in patients with coronary artery disease (LEADERS): 4 year follow-up of a randomised non-inferiority trial. Lancet 2011; 378: 1940–1948. doi:10.1016/S0140-6736(11)61672-3 DOI
  52. Montalescot G, Sechtem U, Achenbach S, et al. 2013 ESC guidelines on the management of stable coronary artery disease. Eur Heart J 2013; 34: 2949-3003. www.ncbi.nlm.nih.gov
  53. European Society of Cardiology and European Association for Cardio-Thoracic Surgery. Guidelines on myocardial revascularization, Stand 2018. www.escardio.org
  54. Knuuti J, Wijns W, Saraste A, et al. 2019 ESC Guidelines for the diagnosis and management of chronic coronary syndromes. Eur Heart J 2020; 41: 407-477. doi:10.1093/eurheartj/ehz425 www.escardio.org
  55. Eikelboom J, Connolly S, Bosch J, et al. Rivaroxaban with or without Aspirin in Stable Cardiovascular Disease. N Engl J Med 2017; 377: 1319-1330. doi:10.1056/NEJMoa1709118 DOI
  56. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Neue Thrombozyten-Aggregationshemmer - Einsatz in der Hausarztpraxis. DEGAM-Leitlinie Nr. 16, AWMF-Leitlinie 053-041. Stand 2019. www.awmf.org
  57. Schüpke S, Neumann F, Menichelli M, et al. Ticagrelor or Prasugrel in Patients With Acute Coronary Syndromes. N Engl J Med 2019; 381: 1524-1534. doi:10.1056/NEJMoa1908973 DOI
  58. Hindricks G, Potpara T, Dagres N, et al. 2020 ESC Guidelines for the diagnosis and management of atrial fibrillation developed in collaboration with the European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS). Eur Heart J 2020; 00: 1-126. www.escardio.org
  59. Trenk D. Proton pump inhibitors for prevention of bleeding episodes in cardiac patients with dual antiplatelet therapy - between Scylla and Charybdis? Int J Clin Pharmacol Ther 2009;47(1):1-10 www.ncbi.nlm.nih.gov
  60. Eisenberg MJ, Richard PR, Libersan D, Filion KB. Safety of short-term discontinuation of antiplatelet therapy in patients with drug-eluting stents. Circulation 2009; 119: 1634-42. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov