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Angina pectoris

Bei Angina pectoris (Brustenge) handelt es sich um Anfälle von Brustschmerzen, die durch eine unzureichende Blutversorgung des Herzmuskels verursacht werden.

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Das Herz

Das Herz ist ein starker Muskel, der das Blut durch den Körper pumpt. Da dieser Muskel ununterbrochen arbeitet, benötigt er eine kontinuierliche Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Versorgung wird durch das Blut gewährleistet, welches durch die Herzkranzgefäße (Koronararterien) zum Herzmuskel gelangt. Zwei Herzkranzgefäße entspringen vom ersten Teil der Hauptschlagader und verzweigen sich weiter in kleinere Blutgefäße, die alle Teile des Herzens mit Blut versorgen.

Bei körperlicher Anstrengung muss das Herz stärker und schneller pumpen, damit Muskeln und andere Organe ausreichend mit Blut versorgt werden. Dafür braucht das Herz ebenfalls mehr Nährstoffe und Sauerstoff, weshalb sich die Blutzufuhr zum Herzmuskel erhöhen muss. Ein gesundes Herz kann die Durchblutung der Herzkranzgefäße um das Neunfache des Ruhezustandes steigern.

Was ist Angina pectoris?

Angina pectoris, wörtlich übersetzt „Brustenge“, ist ein Anfall von Brustschmerzen, der durch unzureichende Durchblutung des Herzmuskels verursacht wird. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um ein Symptom. Ein Anfall wird meist durch körperliche Anstrengungen oder starke Aufregung ausgelöst und verschwindet nach einigen Minuten Ruhe. Durch Einnahme eines schnell löslichen Nitroglyzerin-Präparates kann der Schmerz innerhalb von 1 bis 3 Minuten gelindert werden. Bei weiterem Fortschreiten der zugrunde liegenden Erkrankung treten Angina pectoris Anfälle zunehmend auch bei geringeren Belastungen oder sogar in Ruhe auf.

Die Schmerzen bei Angina pectoris werden meist als Druck oder einschnürendes Gefühl im Brustkorb beschrieben, gelegentlich auch als Brennen. Charakteristischerweise schwellen sie allmählich an und wieder ab und können nach allen Seiten hin, am häufigsten in die linke Schulter und Arm oder in den Hals, ausstrahlen. Anfälle treten gehäuft bei Kälte und nach umfangreichen Mahlzeiten auf.

Ursache

Angina-pectoris-Schmerzen werden durch eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff verursacht. Bei körperlichen und emotionalen Anstrengungen arbeitet das Herz stärker und benötigt somit mehr Sauerstoff als in Ruhe. Oft ist die Sauerstoffversorgung in Ruhe noch ausreichend, jedoch kann sie bei Anstrengung nicht genügend gesteigert werden. Deshalb kommt es in diesen Situationen zu den typischen Brustschmerzen.

Die häufigste Ursache für die unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzmuskels ist die Verengung der Herzkranzgefäße durch Arterienverkalkung (Arteriosklerose), auch koronare Herzkrankheit (KHK) genannt.

Es gibt mehrere Faktoren, die das Risiko erhöhen, an koronarer Herzkrankheit zu erkranken:

Diagnose

Entscheidend für die Diagnose ist der Bericht des Patienten über den genauen Verlauf der Anfälle. Außerdem wird in der Regel die elektrische Aktivität des Herzens mit einem Elektrokardiogramm (EKG) aufgezeichnet, da dieses Hinweise auf eine Schädigung des Herzmuskels liefern kann. Unter Umständen wird dieses bei körperlicher Aktivität als sogenanntes Belastungs-EKG durchgeführt. Bei Unklarheit oder um das Ausmaß der Grunderkrankung besser abzuschätzen werden weitere Verfahren wie eine nuklearmedizinische Untersuchung (Myokard-Szintigrafie), eine Ultraschalluntersuchung bei körperlicher Anstrengung (Belastungsechokardiografie), Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) angewandt.

Das Kontraströntgen der Blutgefäße (Angiografie) kann Verengungen der Blutgefäße zeigen. Eine solche Untersuchung muss vor einer eventuellen Operation stattfinden.

Therapie

Ziel der Behandlung ist die Linderung der Beschwerden und Vorbeugung eines Herzinfarkts. Bei einem Herzinfarkt wird ein Blutgefäß komplett verschlossen. Durch die fehlende Blutzufuhr stirbt ein Teil des Herzmuskels ab und wird durch Bindegewebe ersetzt. Diesem Bindegewebe fehlt die Fähigkeit, sich wie ein Muskel zusammenzuziehen; das Herz wird also dauerhaft geschwächt.

 

Was können Sie selbst tun?

Viele Maßnahmen können Sie selbst ergreifen, welche ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern:

  • Hören Sie mit dem Rauchen auf. Diese Maßnahme verbessert die Lebenserwartung am meisten. Falls Sie hierbei Hilfe benötigen, informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse über Raucherentwöhnungsprogramme.
  • Steigern Sie Ihre körperliche Aktivität. Förderlich ist insbesondere mildes Ausdauertraining, wie Spaziergänge oder Fahrradfahren. 
  • Essen Sie ausgewogen. Empfohlen werden je mindestens 200 g Obst und Gemüse pro Tag, reichlich Ballaststoffe, mindestens zweimal pro Woche Fisch und wenig gesättigte Fettsäuren. Trinken Sie täglich nicht mehr als 1 Glas (Frauen) oder 2 Gläser (Männer) alkoholhaltiger Getränke.

Des weiteren können Sie Angina pectoris Anfälle verhindern oder lindern. Kennen Sie Ihre persönlichen Belastungsgrenzen. Vermeiden Sie übermäßige Anstrengungen, vor allem in kalter Witterung und nach großen Mahlzeiten, und einen plötzlichen Beginn. Führen Sie Ihre Nitro-haltigen Medikamente stets bei sich.

Medikamentöse Behandlung

Unterschieden werden Medikamente, die kurzfristig bei einem Angina pectoris Anfall zum Einsatz kommen, und solche, die vorbeugend eingesetzt werden.

  • Nitroglyzerin-Tabletten und -Mundspray erweitern schnell die Blutgefäße und lindern so die Schmerzen innerhalb weniger Minuten. So lindern sie die Schmerzen, verhindern aber nicht ein Fortschreiten der Grunderkrankung. Sie können auch vorbeugend eingesetzt werden unmittelbar vor körperlichen oder seelischen Belastungen. Einige Patienten berichten über Kopfschmerzen, die als Nebenwirkung auftreten. 
  • Betablocker werden vorbeugend eingesetzt. Sie verringern den Puls und den Blutdruck und senken so den Bedarf der Herzmuskulatur an Sauerstoff. Als Alternative zu Betablockern werden sogenannte Kalziumkanalblocker verwendet.
  • Die lebenslange Einnahme von Acetylsalicylsäure wird allen Patienten mit Angina pectoris empfohlen. In der verwendeten niedrigen Dosierung verhindert es die Bildung von Blutgerinnseln im Gefäß und verursacht nur selten Nebenwirkungen.
  • Außerdem werden den meisten Patienten Cholesterin-senkende Statine empfohlen. Diese verringern das Risiko eines Herzinfarkts, indem sie das Fortschreiten der Arterienverkalkung bremsen.

Chirurgischer Eingriff

Bei ausgeprägten Beschwerden kann durch eine Operation die Durchblutung des Herzens verbessert werden. Bei der Stentangioplastie führt man einen dünnen Kunststoffschlauch (Katheter) in ein Blutgefäß der Leiste oder des Handgelenks ein. Dieser wird bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Das verengte Blutgefäß wird durch Aufblasen eines Ballons geweitet. Meist setzt man auch ein Röhrchen aus Drahtgeflecht, den sogenannten Stent, in das Gefäß ein, um es dauerhaft offenzuhalten. Eine Stentangioplastie erfolgt mit lokaler Betäubung an der Einstichstelle, während der Patient bei Bewusstsein ist.

Beim sogenannten Koronararterien-Bypass (engl. bypass = Umleitung, Umgehung) wird ein Blutgefäß aus dem Bein oder Brustkorb zum Herzen verpflanzt, um die Engstelle des Herzkranzgefäßes zu überbrücken. Der Koronararterien-Bypass ist ein großer Eingriff, bei dem der Patient in Narkose ist und der Brustkorb geöffnet werden muss. Das Herz wird während der Operation in der Regel in einen künstlichen Stillstand versetzt und seine Funktion währenddessen durch eine Herz-Lungen-Maschine übernommen.

Ein Kardiologe kann individuelle Ratschläge zur jeweils besten Behandlungsform geben.

Prognose

Angina pectoris ist Zeichen einer schwerwiegenden Herzerkrankung. Ziel der Behandlung ist es, ein Fortschreiten der Arterienverkalkung und hierdurch weitere Verschlechterung der Herzfunktion sowie das Auftreten eines Herzinfarktes zu verhindern. Wenn es gelingt, den Zustand zu stabilisieren (Rauchstopp, mehr Bewegung, vorbeugende Medikamente) sind die Aussichten gut.

Weitere Informationen

Autoren

  • Dietrich August, Arzt, Freiburg im Breisgau

Quellen

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Chronisches Koronarsyndrom (stabile KHK). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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