Angina pectoris, Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Angina pectoris umfassen Änderungen des Lebensstils, Medikamente, das Einsetzen von Stents per Herzkatheter und eine Bypass-Operation.

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Wenn Sie erstmals Brustschmerzen wie bei Angina pectoris verspüren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei anhaltenden Schmerzen auch in Ruhe oder im Zweifel sollten Sie der Notruf 112 wählen. Viele Patienten können im Laufe der Zeit ihre Belastbarkeit einschätzen und so mit Angina pectoris Anfällen vorbeugen und mit ihnen umgehen. Darüber hinaus können Sie durch Ihren Lebensstil, Medikamente und Operationen die Beschwerden lindern oder ein Fortschreiten der zugrunde liegenden koronaren Herzkrankheit verhindern.

Was können Sie selbst tun?

Wie sollten Sie sich bei einem Angina pectoris Anfall verhalten?

  • Unterbrechen Sie die Aktivität, die die Beschwerden ausgelöst hat, wie zum Beispiel Rasenmähen, Schneeschieben oder andere körperliche Belastungen.
  • Setzen oder legen Sie sich hin mit angehobenem Kopf.
  • Nehmen Sie Nitroglyzerin in Form von Mundspray oder Kapseln. Dies lindert die Schmerzen in der Regel innerhalb von wenigen Minuten. Anderenfalls können Sie die Einnahme wiederholen.

Wie können Sie Anfällen vorbeugen?

  • Lernen Sie Ihre persönliche Belastungsgrenze kennen. Machen Sie eine Pause, wenn Sie das Gefühl haben, sich zu überfordern.
  • Nehmen Sie Ihr Nitro Medikament unter Umständen vorbeugend unmittelbar vor Belastungen, welche voraussichtlich einen Anfall auslösen werden, wie dem Hinaufsteigen einer Treppe
  • Vermeiden Sie einen plötzlichen Beginn, sowie körperliche Arbeit nach großen Mahlzeiten und bei Kälte
  • Lernen Sie mit Stress umzugehen, beispielsweise durch das Einüben von Entspannungstechniken

Wie können Sie ein Fortschreiten der Herzerkrankung verhindern?

  • Hören Sie mit dem Rauchen auf. Diese Maßnahme ist ähnlich nützlich wie die Einnahme von Medikamenten. Dabei ist Passivrauchen fast genauso schädlich wie aktives Rauchen. Falls Sie Hilfe benötigen, informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse über Raucherentwöhnungsprogramme.
  • Steigern Sie Ihre körperliche Aktivität. Förderlich ist insbesondere mildes Ausdauertraining, wie Spaziergänge oder Fahrradfahren. Bauen Sie dieses in Ihren Alltag ein: Nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug, fahren Sie zur Arbeit mit dem Rad oder gehen Sie zu Fuß einkaufen. Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Freude bereitet, beispielsweise auch durch gemeinsame Ausübung mit Freunden.
  • Essen Sie ausgewogen. Nehmen Sie so oft wie möglich frisches Obst und Gemüse zu sich. Außerdem werden reichlich Ballaststoffe empfohlen, wie sie in Produkten aus Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten zu finden sind, mindestens zweimal pro Woche Fisch und wenig gesättigte Fettsäuren, enthalten in Fleisch, Fertiggerichten und süßen Backwaren. Meiden Sie Softdrinks wie Cola und Fruchtsäfte möglichst ganz. Trinken Sie stattdessen Wasser oder ungesüßte Tees.
  • Trinken Sie täglich nicht mehr als 1 Glas (Frauen) oder 2 Gläser (Männer) alkoholhaltiger Getränke.
  • Halten Sie ihr Gewicht. Bei starkem Übergewicht verbessert eine Gewichtsabnahme den Verlauf Ihrer Herzerkrankung.

Setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen können, und belohnen Sie sich für erreichte Erfolge. Krankenkassen bieten zahlreiche Angebote, welche Sie unterstützen bei Änderungen Ihres Lebensstils. Zögern Sie auch nicht, Ihren Hausarzt diesbezüglich anzusprechen.

Medikamente

Unterschieden werden Medikamente, die Angina pectoris Anfälle verhindern oder lindern, und solche, die ein Fortschreiten der koronaren Herzerkrankung aufhalten. Eingesetzt werden in erster Linie vier Medikamente:

  1. Nitroglyzerin-Tabletten und -Mundspray: Sie lindern die Schmerzen bei einem Anfall innerhalb weniger Minuten. Ein Fortschreiten der Grunderkrankung verhindern sie nicht. Sie können auch vorbeugend eingesetzt werden unmittelbar vor körperlichen oder seelischen Belastungen. Einige Patienten berichten über Kopfschmerzen, die als Nebenwirkung auftreten.
  2. Betablocker: Sie verringern den Puls und den Blutdruck und senken hierdurch den Bedarf der Herzmuskulatur an Sauerstoff. So reduzieren sie die Häufigkeit von Anfällen und erhöhen die körperliche Belastbarkeit. Gleichzeitig beugen sie Komplikationen wie Herzinfarkten vor. Als Alternative zu Betablockern werden sogenannte Kalziumkanalblocker verwendet.
  3. Plättchenhemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin): Diese verhindern die Bildung von Blutgerinnseln im Gefäß und verursachen nur selten Nebenwirkungen. Die lebenslange Einnahme wird allen Patienten mit Angina pectoris empfohlen, da dies die Sterblichkeit senkt. Eine Alternative zu Acetylsalicylsäure stellen neuere Plättchenhemmer wie Clopidogrel dar.
  4. Statine: Diese verringern das Risiko eines Herzinfarkts, indem sie den Cholesterinspiegel senken und das Fortschreiten der Arterienverkalkung bremsen.

Darüber hinaus können weitere Medikamente für Sie persönlich wichtig sein. Sollte bei Ihnen ein Diabetes mellitus bestehen, so ist die Einstellung des Blutzuckerspiegels wichtig. Auch ACE-Hemmer werden bei vielen Patienten mit Angina pectoris eingesetzt.

Herzkatheter mit Stent-Einsatz 

Eine häufig angewandte Technik bei koronarer Herzkrankheit ist das Einsetzen von Stents im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung. Hierbei führt man einen dünnen Draht (Katheter) in ein Blutgefäß der Leiste oder des Handgelenks ein. Dieser wird bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Durch Gabe von Kontrastmittel und Röntgen werden die Einengungen der Herzkranzgefäße gezeigt. Das verengte Blutgefäß wird durch Aufblasen eines Ballons geweitet. Durch Einsetzen des Stents, eines Röhrchens aus Drahtgeflecht, versucht man das Gefäß dauerhaft offenzuhalten. Der Patient ist beim Eingriff bei Bewusstsein. Im Anschluss sollen viele Patienten zusätzlich zu ihren bisherigen Medikamenten Plättchenhemmer für einige Monate einnehmen, um ein Verschließen des Stents zu verhindern.

Ballondilatierung mit Stent-Einsatz
Ballondilatierung mit Stent-Einsatz

Das Einsetzen eines Stents verbessert Studien zufolge die Lebenserwartung nicht im Vergleich zur oben verschriebenen medikamentösen Therapie. Wenn Sie trotz Einnahme der Medikamente unter häufigen Angina pectoris Anfällen leiden, kann es jedoch die Beschwerden lindern und so einen Gewinn an Lebensqualität bringen.  

Bypass-Operation

Bei der sogenannten Koronararterien-Bypass-Operation (engl. bypass = Umleitung, Umgehung) wird ein Blutgefäß aus dem Bein oder Brustkorb zum Herzen verpflanzt, um die Engstelle des Herzkranzgefäßes zu überbrücken. Es handelt sich um eine große Operation, bei der der Patient in Narkose ist und der Brustkorb geöffnet werden muss. Das Herz wird während des Eingriffs in der Regel in einen künstlichen Stillstand versetzt und seine Funktion währenddessen durch eine Herz-Lungen-Maschine übernommen. Die Bypass-Operation ist mit einem größeren Risiko verbunden und erfordert eine längere Rehabilitation als das Einsetzen eines Stents. Sie kann dafür aber die Lebenserwartung des Patienten verbessern.

Bypass-Operationen werden vor allem bei Patienten durchgeführt, bei denen mehrere Herzkranzgefäße verengt sind, und bei Patienten mit Diabetes und koronarer Herzkrankheit. Ein Kardiologe kann individuelle Ratschläge zur jeweils besten Behandlungsform geben. 

Koronararterienbypass
Bypass der Herzkranzgefäße

Behandlung im Notfall

Bei besonders ausgeprägten oder anhaltenden Anfällen von Angina pectoris ist es oft zunächst unklar, ob es sich um einen Herzinfarkt handelt. Man spricht von einem akuten Koronarsyndrom. In solchen Situationen werden die Patienten umgehend ins Krankenhaus eingewiesen. Elektrokardiogramm (EKG) und Blutwerte wie Troponin sind entscheidend für das weitere Vorgehen. Unter Umständen führt man notfallmäßig eine Herzkatheter-Untersuchung durch. Darüber hinaus werden einige der oben genannten Medikamente wie Nitroglyzerin-Präparate und Acetylsalicylsäure eingesetzt. Auch erhält der Patient oft Sauerstoff über einen Schlauch zur Nase oder eine Maske.

Weiterführende Informationen

Autoren

  • Dietrich August, Arzt, Freiburg im Breisgau

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Chronisches Koronarsyndrom (stabile KHK). Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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