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Diphtherie

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Definition:
Akute Infektion, die durch den Erreger Corynebacterium diphtheriae verursacht wird.
Häufigkeit:
In Deutschland sehr selten.
Symptome:
Halsschmerzen, Fieber, geschwollene Lymphknoten und Toxämie mit Krankheitsgefühl und Erschöpfung.
Befunde:
Die Inspektion des Rachens zeigt die typischen klebrigen, gelbweißen oder grauen Pseudomembranen, die Tonsillen oder Pharynx belegen. Pseudomembranen und Schwellungen können zur Verengung der Atemwege mit kräftigem Stridor und evtl. Zyanose führen.
Diagnostik:
Klinische Diagnose, die durch Kultivierung der Abstrichproben von Hals oder Hautläsionen bestätigt wird.
Therapie:
Schnellstmögliche Antitoxin-Gabe, bereits bei klinischem Verdacht. Simultan Antibiotika-Gabe; stationäre Therapie.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge