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Enterokokken-Infektionen

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Definition:
Enterokokken gehören zur normalen Darmflora, können bei Personen mit einem geschwächtem Immunsystem jedoch eine Endokarditis, Harnwegsinfektionen und postoperative Wundinfektionen auslösen. Problematisch sind Antbiotika-resistente Enterokokken, vor allem Vancomycin-resistente Enterkokokken (VRE).
Häufigkeit:
Ansteckung und Erkrankung treten häufig in stationären Einrichtungen auf; außerhalb nur in Ausnahmefällen. Deutschland gehört zu den wenigen Ländern in Europa mit vergleichsweise hohen Raten an Vancomycin-resistenten Enterokokken.
Symptome:
Verdacht bei Bakteriämie, Harnwegsinfektion oder postoperativer Wundinfektion bei Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Befunde:
Mögliches klinisches Bild: Fieber bei Personen mit geschwächtem Immunsystem, Harnwegsinfektion, postoperative Wundinfektion.
Diagnostik:
Stuhlprobe, Abstriche, Blut- und Urinkultur. Das Nationale Referenzzentrum für Staphylo- und Enterokokken sammelt und bewertet entsprechende Proben.
Therapie:
Typisierung und Resistenzbestimmung, dann Antibiotikatherapie bei entsprechendem klinischem Bild.
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg
  • Bertil Christensson, professor och överläkare, Infektionskliniken, Skånes universitetssjukhus
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL