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Erysipeloid

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Definition:
Von Erysipelothrix rhusiopathiae verursachte bakterielle Zoonose, die zu einer selbstlimitierenden geröteten Schwellung der infizierten Haut führt.
Häufigkeit:
Seltene Erkrankung, tritt in erster Linie bei Menschen, die im Schlachthof oder im Fischfang arbeiten, auf.
Symptome:
Äußert sich in einem lokal oder diffus auftretenden Hautausschlag, ggf. auch systemisch. Die Infektion betrifft in erster Linie die Finger oder Hände.
Befunde:
Klinischer Befund ist das Erysipeloid: eine gerötete Schwellung der Haut, häufig rosa in der Mitte und aufgeworfen am Rand.
Diagnostik:
Zusatzuntersuchungen sind in der Regel nicht sinnvoll.
Therapie:
Die Therapie erfolgt durch die Gabe von Penicillin und ggf. Cephalosporinen.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge