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Gonorrhö

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Definition:
Sexuell übertragbare Erkrankung durch Infektion mit Neisseria gonorrhoeae. Häufig Koinfektion mit anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.
Häufigkeit:
Die Häufigkeit der Gonorrhö steigt weltweit an. Überdurchschnittlich häufiges Auftreten bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM).
Symptome:
Inkubationszeit bis zu 14 Tage. Asymptomatische Infektion vor allem bei Frauen. Brennen beim Wasserlassen und gelber, schleimig-eitriger Ausfluss aus der Urethra. Fieber, Schmerzen und Schwellungen in großen Gelenken. Proktitis bei rektaler Manifestation, Halsschmerzen bei pharyngealem Befall.
Befunde:
Bei Frauen häufig Zervizitis und verstärkter Ausfluss, möglicherweise Schmerzen oberhalb des Uterus und im Bereich der Eileiter und Eierstöcke. Bei Männern Rötung der Harnröhrenmündung und schleimig-eitriger Ausfluss. Disseminierte Infektion ist möglich.
Diagnostik:
Mikroskopischer Nachweis und Kultur aus Abstrich, Nukleinsäureamplifikationstest (NAAT).
Therapie:
Antibiose, stets Partnerbehandlung!

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Therapie

Postexpositionsprophylaxe

Partnerbehandlung

Prävention

Meldepflicht gemäß IfSG

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • My Falk, överläkare, STD-mottagningen, Universitetssjukhuset Örebro
  • Dag Berild, överläkare vid medicinkliniken, Aker Sykehus