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Lemierre-Syndrom

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Definition:
Beim Lemierre-Syndrom handelt es sich um eine seltene Komplikation einer Tonsillitis, bei der es zu einer oropharyngeal-abszedierenden Infektion mit Thrombose der Vena jugularis interna und septischen Thromboembolien kommt.
Häufigkeit:
Die Erkrankung ist selten.
Symptome:
Es entwickelt sich im Anschluss an eine Tonsillitis eine schweres Krankheitsbild mit lokaler Halsschwellung, septischen Embolien und generalisierter Sepsis.
Befunde:
Klinische Befunde sind zunächst eine akute Tonsillitis sowie im Verlauf eine Verschlechterung mit lokaler Schwellung von Rachen und Hals, Fieber, ggf. Sepsiszeichen und septischen Embolien.
Diagnostik:
Laborchemisch erhöhte Entzündungsparameter, mikrobiologischer Erregernachweis insbesondere in der Blutkultur, Dopplersonografie der Jugulargefäße, ggf. weitere Bildgebung (Röntgen, CT, MRT).
Therapie:
Antibiotikatherapie, ggf. lokale Abzessdrainage, ggf. Antikoagulation.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnose

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Klinikeinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Anneke Damberg, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin