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Lyme-Borreliose

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Definition:
Durch Zeckenstich übertragende Infektionskrankheit mit Bakterien der Gattung Borrelia.
Häufigkeit:
Inzidenz in Deutschland 26–41 Fälle auf 100.000 Personen.
Symptome:
Nur etwa 1 % der Patient*innen entwickelt nach einem Zeckenstich eine symptomatische Infektion.
Befunde:
Leitsymptom Erythema migrans in Frühstadium, später Dissemination mit neurologischer, kardialer oder Gelenkbeteiligung möglich.
Diagnostik:
Bei typischem Erythema migrans Blickdiagnose. Bei Unsicherheit serologische Untersuchung auf Antikörper, bei Neuroborreliose auch Liquordiagnostik. Ggf. zusätzlich direkter Erregernachweis.
Therapie:
Jede symptomatische Infektion sollte antibiotisch behandelt werden, jedoch keine antibiotische Therapie bei asymptomatischem Zeckenstich (auch keine Prophylaxe!).
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt