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Tetanus

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Definition:
Infektion mit dem Bakterium Clostridium tetani, das ein Toxin mit der Bezeichnung Tetanospasmin produziert.
Häufigkeit:
Weltweit etwa 20.000 Fälle jährlich, in Deutschland unter 15 Fälle pro Jahr.
Symptome:
Anamnese mit Hautwunde und ggf. Kontamination. Im Verlauf Starre und Spasmen der Kau- und mimischen Muskulatur.
Befunde:
Frühe Symptome sind Schmerzen und Kribbeln an der Eintrittspforte, gefolgt von Spasmen der umliegenden Muskulatur. Später oft generalisierte Muskelspasmen.
Diagnostik:
Klinische Diagnose. In der Regel kein Erregernachweis aus Wunde möglich.
Therapie:
Chirurgische Sanierung der Eintrittspforte und möglichst schnelle Verabreichung von humanem Tetanus-Immunglobulin und Impfstoff.
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Tetanus. AWMF-Leitlinie Nr. 030-104. S1, Stand 2017. www.awmf.org 
  • Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber für Ärzte: Tetanus. Berlin, Stand 2017. www.rki.de 
  1. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Tetanus. AWMF-Leitlinie Nr. 030-104, Stand 2017. www.awmf.org  
  2. Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber für Ärzte: Tetanus. Berlin, Stand 2017. Zugriff 26.01.2018. www.rki.de  
  3. Harrisons Innere Medizin. – Dt. Ausg. der 19. Aufl./in Zusammenarbeit mit der Charité. Hrsg. der dt. Ausg. Vogtmann M, Suttorp N. Thieme Verlag 2017, S.1200ff
  4. RKI. Epidemiologisches Bulletin. Januar 2022. Letzter Zugriff 13.04.22. www.rki.de  
  5. RKI. 2+1 statt 3+1: eine Impfstoffdosis weniger bei der Grundimmunisierung von Säuglingen. Stand 25.06.2020. Letzter Zugriff 17.07.2020. www.rki.de  
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Frankfurt a. M.