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Histoplasmose

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Definition:
Systemische Pilzinfektion, die Erkrankungen von unterschiedlichem Schweregrad verursachen kann, und bei der die Erstinfektion normalerweise in der Lunge stattfindet. Bei immunsupprimierten Patienten häufig schwerer Krankheitsverlauf.
Häufigkeit:
Kommt in Deutschland nur selten vor. Sporadische Fälle nach Reisen in endemische Gebiete (Amerika, Afrika, Asien und Australien).
Symptome:
Normalerweise asymptomatisch, evtl. leichtere Symptome wie Husten und Fieber. Bei schwereren Erkrankungen treten Pneumoniesymptome auf.
Befunde:
In der Regel kein klinischer Befund, bei schwerer Erkrankung jedoch Pneumoniebefund
Diagnose:
Zusatzuntersuchungen: Serologie, Mikroskopie, Kultivierung
Behandlung:
Behandlung mit Antimykotika. Bei leichten Symptomen ist normalerweise keine Behandlung notwendig.
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Saskia von Sanden, Dr. med. M.A., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Baden-Baden
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Bertil Christensson, Professor und Oberarzt, Infektionsklinik, Universitätskrankenhaus Skåne (Medibas)