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Filariose

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Definition:
Bei der Filariose handelt es sich um eine Wurmerkrankung, die von Nematoden (Fadenwürmern) der Familie der Filarien verursacht wird und das Lymphsystem von Menschen und Tieren befällt.
Häufigkeit:
In 83 tropischen und subtropischen Ländern sind über 120 Mio. Menschen mit lymphatischer Filariose infiziert.
Symptome:
Je nach beteiligter Art und Ort des Auftretens im Körper unterschiedlich; möglich ist ein akuter oder chronischer Verlauf, häufig begleitet von fieberhaften Episoden und Entzündungen der Lymphbahnen.
Befunde:
Kann Lymphangitis, Lymphadenopathie und pseudoallergische Reaktionen umfassen. Bei der chronischen Form treten Hydrozele, Lymphödem oder Elephantiasis auf.
Diagnostik:
Als diagnostische Methoden kommen der Nachweis von Mikrofilarien im Blut, ein Antigentest und ggf. Ultraschall infrage.
Therapie:
Die derzeit empfohlenen Medikamente sind Diethylcarbamazin, Ivermectin und Albendazol.
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin
  • Sven Britton, professor emeritus och överläkare, Utlandsmottagningen vid Cityakuten, Stockholm
  • Terje Johannessen, professor i allmänmedicin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim