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Toxoplasmose

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Definition:
Infektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii. Übertragung über Katzenkot, Fleisch, verunreinigtes Gemüse oder Trinkwasser oder plazentar.
Häufigkeit: 
Toxoplasma gondii kommt weltweit vor, die Seroprävalenz liegt zwischen 20,0 % in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen (18–29 Jahre) und 76,8 % der Älteren.
Symptome:
Infektion bei 80 % asymptomatisch. Kann zu Fieber und einer influenzaähnlichen Erkrankung führen. Bei Immunsupprimierten sind schwere Krankheitsbilder möglich. Bei Schwangeren kann die Ansteckung zu einer Erkrankung des Fetus führen mit dem Risiko einer frühen spontanen Fehlgeburt oder angeborenen Hirn- oder Sehschäden.
Befunde:
Ggf. Lymphknotenschwellungen, Fieber; in schweren Fällen Enzephalitis, interstitielle Pneumonie, Leberbefall, okulärer Beteiligung, Multiorganbefall.
Diagnostik:
Serologischer Nachweis spezifischer Antikörper.
Therapie:
Bei immunologisch gesunden Personen keine Behandlung. Antibiotika werden bei Ansteckung in der Schwangerschaft individuell erwogen. Immunsupprimierte Personen werden mit Antibiotika behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

Pathophysiologie

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Behandlung

Prävention

Meldepflicht gemäß IfSG

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge