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Japanische Enzephalitis

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Definition:
Eine durch das Japan-Enzephalitis-Virus (JEV) verursachte und durch Stechmücken übertragene Virusenzephalitis, die in Südostasien weit verbreitet ist.
Häufigkeit:
Endemisch in Südostasien und den asiatischen Pazifikstaaten. Laut WHO etwa 69.000 symptomatische Fälle pro Jahr, 10.000 davon mit tödlichem Ausgang.
Symptome:
Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, epileptische Anfälle, Bewusstseinsminderung und variable fokal-neurologische Defizite.
Befunde:
Neurologische Ausfälle bei fieberhaftem Infekt.
Diagnostik:
Labordiagnostik, Erregernachweis (z. B. PCR), Antikörperbestimmung, zerebrale Bildgebung.
Therapie:
Es gibt keine spezifische Behandlung; supportive und symptomatische Therapie.