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Lassa-Fieber

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Definition:
Lassa-Fieber bezeichnet ein durch Viren verursachtes hämorrhagisches Fieber, das durch Ratten übertragen wird.
Häufigkeit:
Die Krankheit ist in Westafrika endemisch.
Symptome:
Bei etwa 80 % der Infizierten zeigt die Krankheit einen milden Verlauf ohne sichtbare Symptome, 20 % erleiden eine schwere Multisystemerkrankung.
Befunde:
Lassa-Fieber präsentiert sich mit Symptomen, die eine Unterscheidung von anderen febrilen Erkrankungen wie Malaria und anderen viralen hämorrhagischen Fiebererkrankungen wie Ebola sehr schwierig machen.
Diagnose:
PCR, Kultur, Serologie in Speziallaboratorien
Behandlung:
Zur Behandlung wird eine intensivmedizinische, symptomatische Therapie und ggf. Ribavirin empfohlen. Isolierung.
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Trondheim