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Marburg-Viruskrankheit

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Definition:
Akute, ansteckende Infektionskrankheit durch das Marburgvirus, die innere Blutungen verursacht (hämorrhagisches Fieber).
Häufigkeit:
Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Marburg-Viruskrankheit tritt in lokalen Epidemien auf, vor allem in afrikanischen Ländern südlich der Sahara.
Symptome:
Symptome sind Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, evtl. Hautausschlag. Nach 5–7 Tagen kommt es zu inneren Blutungen. 
Befunde:
Fieber. Im Verlauf kommt es zu blutigem Erbrechen, blutigem Durchfall, Schleimhaut- und Hautblutungen. Die Sterblichkeit ist hoch.
Diagnostik:
Der Nachweis des Virus bestätigt die Diagnose.
Therapie:
Es gibt keine spezifische Therapie gegen das Virus. Auch einen Impfstoff gibt es nicht. 
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, redaktør NEL