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Rickettsiosen

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Definition:
Eine Gruppe von Zoonosen, die durch Rickettsien oder Orientia-Bakterien verursacht werden. Sie werden durch Bisse von Läusen, Flöhen, Milben oder Zecken übertragen. Ca. 25 humanpathogene Spezies sind bisher bekannt.
Häufigkeit:
Sie kommen weltweit vor mit unterschiedlicher geografischer Verteilung je nach Spezies.
Symptome:
Typische Symptome sind akute Fieberanfälle, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.
Befunde:
Bei einer durch Zecken oder Milben übertragenen Infektion ist oft ein schwarzer Schorf rund um die Bissstelle zu sehen (Eschar). Weitere Symptome je nach Spezies.
Diagnose:
Die Diagnosestellung erfolgt durch die spezielle Anamnese. Bestätigung durch Nachweis mittels PCR, ggf. auch durch Antikörpertests.
Behandlung:
Wird mit Antibiotika behandelt, in der Regel Doxycyclin.
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Mogens Jensenius, overlege, Infeksjonsmedisinsk avdeling, Oslo Universitetssykehus, Oslo
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim