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Infektionen mit Enteroviren

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Definition:
Enteroviren sind eine heterogene Gruppe weit verbreiteter Viren, deren Übertragung auf fäkal-oralem Wege erfolgt. Vor allem Kinder neigen zu Enterovirus-Infektionen.
Häufigkeit:
Infektionen mit Enteroviren können das ganze Jahr über auftreten, zeigen aber in den gemäßigten Klimazonen eine saisonale Häufung in den Sommer- und Herbstmonaten.
Symptome:
Eine Infektion äußert sich anfangs häufig als fieberhafte Erkrankung („Sommergrippe“). Die Ausprägung der Symptome sowie das Symptomspektrum variieren je nach Serotyp, Alter, Geschlecht und Immunstatus.
Befunde:
Verschiedene Subtypen verursachen unterschiedliche klinische Krankheitsbilder wie Meningitis und Exantheme. Auch Atemwegserkrankungen können auf einer Infektion mit Enteroviren beruhen.
Diagnostik:
Die labordiagnostischen Maßnahmen bestehen aus der Isolierung und Identifizierung von Viren in Zellkulturen, dem Nachweis mittels Polymerase-Kettenreaktionen (PCR) oder aus serologischen Untersuchungen.
Therapie:
Die meisten Enterovirus-Infektionen sind selbstlimitierend und bedürfen keiner besonderen Behandlung.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Klinische Erscheinungen

Schwangerschaft und neonatale Infektionen

Ergänzende Untersuchungen

Therapie

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Meldepflicht

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Frühere Autor*innen

Autor*innen

  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg