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Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Zeckenenzephalitis)

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Definition:
Infektion des zentralen Nervensystems durch das FSME-Virus, das durch Zeckenstiche übertragen wird.
Häufigkeit:
Endemische Ausbreitung in weiten Teilen Europas. In Deutschland v. a. in Baden-Württemberg, Bayern sowie in Hessen, im südlichen Thüringen und Sachsen.
Symptome:
Biphasischer Verlauf: Fieber und grippeähnliche Symptome ca. 7–14 Tage nach dem Zeckenstich. Nach einem fieberfreien Intervall erneut Fieber mit Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und anderen neurologischen Symptomen.
Befunde:
Zunächst Fieber. In der 2. Phase Infektion des ZNS mit psychischen und neurologischen Symptomen.
Diagnostik:
Bei Verdacht auf FSME ist eine stationäre Einweisung erforderlich. Die Diagnose wird durch den Nachweis spezifischer IgG- und IgM-Antikörper gesichert.
Therapie:
Symptomatische Behandlung. Meist spontan ausheilende Krankheit. Eine Impfung schützt und wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten in Wald und Wiesen unterwegs sind.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Begünstigende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese und klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik im Krankenhaus

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Meldepflicht

Schutzimpfung

Empfehlungen der STIKO

Video

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Video

Quellen

Leitlinien

Literatur