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Rotavirus-Infektion

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Definition:
Infektion mit  Rotaviren führt zu einer Gastroenteritis. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral von Mensch zu Mensch.
Häufigkeit:
Rückläufig seit Einführung der Impfung, weltweit eine häufige Ursache für Kindersterblichkeit.
Symptome:
Plötzlich auftretende wässrige Durchfälle und Erbrechen, häufig begleitet von Fieber und Allgemeinsymptomen. Bei älteren Kindern und Erwachsenen ist die Symptomatik weniger stark ausgeprägt.
Befunde:
Insbesondere bei kleinen Kindern oder älteren Menschen besteht ein hohes Risiko für Dehydratation.
Diagnostik:
Der labordiagnostische Nachweis erfolgt über den Nachweis von Antigenen (PCR) im Stuhl.
Therapie:
Symtomatische Behandlung, ggf. intravenöse Flüssigkeitszufuhr und Monitoring. Es steht ein wirksamer Impfstoff für Säuglinge zur Verfügung.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg