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Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen

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Definition:
Zu den Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen zählen u. a. Trennungsangst, Störung mit sozialer Ängstlichkeit, phobische Störung des Kindesalters und generalisierte Angststörung.
Häufigkeit:
Die Prävalenz von Angststörungen liegt insgesamt bei 5–10 % der Bevölkerung.
Symptome:
Angststörungen treten bei Kindern und Jugendlichen je nach Alter in unterschiedlicher Form in Erscheinung. Häufig sind depressive Symptome vorhanden.
Befunde:
Als klinische Befunde können soziale Unsicherheit, Vermeidungsverhalten, unrealistische Sorgen, Muskelverspannungen und vegetative Symptome vorliegen.
Diagnostik:
Die Anwendung standardisierter Fragebögen kann sinnvoll sein.
Therapie:
Beratung und Psychoedukation. Multimodale störungsspezifische Psychotherapie. Im Einzelfall können bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen ergänzend Psychopharmaka indiziert sein, meist SSRI.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Marit S. Indredavik, spesialist i barnepsykiatri, overlege, Barne- og ungdomspsykiatrisk klinikk, St.Olavs hospital, Universitetssykehuset i Trondheim, Helse Midt-Norge
  • Tord Ivarsson, docent och överläkare, OCD-/Ångestmottagningen, Drottning Silvias barn- och ungdomssjukhus, Göteborg (Medibas)