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Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen

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Definition:
Depressionen bei Kindern und Jugendlichen.
Häufigkeit:
Schwere Depressionen treten bei 1–5 % der Kinder und Jugendlichen auf, während 14–25 % der Jugendlichen mindestens eine Episode mit schweren Depressionen vor dem Erwachsenenalter erleben.
Symptome:
Die Symptome umfassen eine niedergedrückte Stimmung mit verändertem Selbstwertgefühl, Aktivitätsgrad und häufig auch zusätzlichen körperlichen Symptomen.
Befunde:
Die klinischen Befunde sind depressive Verstimmung, negative Gedanken über sich selbst, Passivität oder Reizbarkeit, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten.
Diagnostik:
Weitere Untersuchungen können verschiedene Fragebögen sein.
Therapie:
Die Behandlung ist multimodal und individuell zugeschnitten. Die Hauptbehandlung besteht in Psychotherapie, evtl. ergänzt durch ein Antidepressivum (Fluoxetin).
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med. Internist, Uniklinikum Köln
  • Terje Johannessen, Professor für Allgemeinmedizin, Trondheim
  • Marit S. Indredavik, spesialist i barnepsykiatri, overlege, Barne- og ungdomspsykiatrisk klinikk, St.Olavs hospital, Universitetssykehuset i Trondheim, Helse Midt-Norge