Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen (Obsessiv-kompulsive Störungen OKS)

Zusammenfassung

  • Definition: Zwangsstörungen sind gekennzeichnet durch wiederkehrende störende, unwillkommene und aufdringliche Zwangsgedanken oder -handlungen.
  • Häufigkeit:Die Prävalenz beträgt 0,5‒2 %unter Kindern zwischen 7 und 16 Jahren. Bei vielen verläuft die Erkrankung subklinisch.
  • Symptome: Zwangsgedanken (Obsessionen): Verstörende Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die wiederholt auftauchen und/oder andauern, trotz des Bewusstseins, dass sie unangemessen sind und trotz des Wunsches, ihnen zu widerstehen.
  • Befund: Zwangshandlungen (Kompulsionen) Stereotype Verhaltensweisen, die ständig wiederholt werden, trotz des Bewusstseins, dass sie unangemessen sind, und trotz des Wunsches, ihnen zu widerstehen.
  • Diagnostik: Andere Untersuchungen sind selten erforderlich.
  • Behandlung: Die empfohlene Behandlung ist eine kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsverhinderung, ggf. ergänzt durch die Gabe von Sertralin.

Allgemeine Informationen

Definition

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Follow-up

Patienteninformationen