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ADHS/Hyperkinetische Störung

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Definition:
Hyperkinetische Störung (HKS) und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) sind durch Konzentrationsschwierigkeiten, Hyperaktivität und erhöhte Impulsivität gekennzeichnet. Sie scheinen auf einem Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren zu beruhen.
Häufigkeit:
Die Prävalenz von HKS nach ICD-10-Definition liegt bei etwa 1–3 % der Kinder und Jugendlichen. Die Prävalenz der ADHS gemäß DSM-5-Definition beträgt im Kindesalter etwa 5 % und im Erwachsenenalter etwa 2,5 %.
Symptome:
Die wichtigsten Symptome und klinischen Befunde sind Störungen der Konzentration/Aufmerksamkeit und/oder motorische Hyperaktivität und erhöhte Impulsivität.
Befunde:
Die Symptome führen häufig zu Verhaltensauffälligkeiten und einer beeinträchtigten Funktion im sozialen Kontext und in der Schule/im Beruf.
Diagnostik:
Eine gründliche Diagnostik ist von großer Bedeutung. Die endgültige Diagnose wird durch Spezialist*innen gestellt.
Therapie:
Die Therapie umfasst eine Aufklärung und Beratung sowie psychosoziale Interventionen. Bei stark eingeschränkter Funktionsfähigkeit ist evtl. eine medikamentöse Therapie indiziert.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Psychosoziale Interventionen

Neurofeedback

Medikamentöse Therapie

Diätetische Maßnahmen

Weitere Therapien

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinie

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg