Therapie von ADHS

Die Therape der ADHS ist vielschichtig. Dabei ist das  Zusammenspiel aus verhaltenstherapeutischen Ansätzen, Schulungen für Angehörige und einer eventuellen medikamentösen Therapie von Bedeutung.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Welche Therapie bei ADHS am besten ist, wird laufend diskutiert. Aktuell besteht die Therapie vor allem aus psychosozialen Maßnahmen. Es können auch zusätzlich Medikamente eingesetzt werden. Eine alleinige medikamentöse Therapie ist nicht ausreichend.

Psychotherapie

Kinder und Erwachsene mit ADHS profitieren meist sehr von Beratungsangeboten und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen durch Psychiater, Psychologen, Sozialarbeiter und weiterer Förderkräfte. Etwa ein Drittel der ADHS-Betroffenen leidet auch unter anderen psychischen Erkrankungen wie Angststörung oder Depression. In solchen Fällen helfen Beratungsangebote sowohl in Hinsicht auf ADHS als auch auf bestehende weitere Probleme.

Bei dieser Beratung kann es sich um folgende Angebote handeln:

  • Psychotherapie: In einer Psychotherapie können Kinder und Erwachsene mit ADHS über ihre Probleme sprechen, sie können sich negativer Verhaltensmuster bewusst werden und lernen mit den Symptomen umzugehen.
  • Verhaltenstherapie: In dieser Therapieform können Eltern und Lehrer Techniken lernen, mit dem Verhalten des Kindes umzugehen. Beispiele für solche Techniken können Belohnungssysteme und Unterbrechungen oder Pausen sein, um Fehlverhalten zu korrigieren („Auszeiten“).
  • Familientherapie: Diese Therapieform kann Eltern und Geschwistern helfen, mit dem Stress und Ärger umzugehen, den sie im Zusammenleben mit einem von ADHS betroffenen Kind erleben.
  • Training sozialer Kompetenzen: Kann dazu beitragen, dem Kind ein geeignetes Sozialverhalten beizubringen.
  • Selbsthilfegruppen: In Selbsthilfegruppen können Erwachsene und Kinder mit ADHS und ihre Eltern sich vernetzen und von vielfältiger sozialer Unterstützung, Informations- und Weiterbildungsangeboten profitieren.
  • Elterntraining: Kann Eltern helfen, das Verhalten ihres Kindes zu verstehen und besser damit umzugehen.

Die besten Ergebnisse zur Zeit werden mit interdisziplinären Teams erzielt, in denen Eltern, Lehrer, Therapeuten und Ärzte zusammenarbeiten. Es ist wichtig, dass die Eltern mit den Lehrern des Kindes zusammenarbeiten und ihnen helfen, die Herausforderungen im Unterricht zu meistern.

Psychostimulanzien

Zentral stimulierende Medikamente sind die am häufigsten verschriebenen Arzneimittel für Kinder mit ADHS. Es herrscht Einigkeit, dass nur diejenigen Kinder eine medikamentöse Therapie erhalten sollten, die stark unter ihrer ADHS-Erkrankung leiden und vorherige psychotherapeutische Maßnahmen nicht erfolgreich waren. Die Therapie soll von speziell ausgebildeten medizinischen Fachkräften verordnet und im Verlauf kontrolliert werden. Kinder, die sowohl von ADHS als auch von einer Depression betroffen sind und bei denen keine anderen Maßnahmen ausreichenden Erfolg haben, können auch Antidepressiva erhalten.

Es stellt sich die Frage, warum Kinder stimulierende Substanzen erhalten sollten, die eigentlich schon überstimuliert erscheinen. Zwar verstehen die Wissenschaftler den Wirkmechanismus dieser Medikamente noch nicht vollständig, es scheint aber so, als ob die stimulierenden Mittel den Spiegel der chemischen Substanzen Dopamin, das mit Aktivität gekoppelt ist, und Serotonin, das mit dem Gefühl von Zufriedenheit gekoppelt ist, verstärken und ausbalancieren. Die Wirkstoffe Methylphenidat und Methylphenidat-Hydrochlorid, die bei ADHS am häufigsten zum Einsatz kommen, erhöhen offensichtlich den Dopaminspiegel im Gehirn.

Psychostimulanzien können dazu beitragen, die charakteristischsten Symptome, also Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, zu lindern – und das teilweise erheblich. Medikamente können zu besseren Schulleistungen und sozialen Kompetenzen beitragen und auch dafür sorgen, dass es zu Hause zu weniger Konflikten kommt. Allerdings besteht eine gewisse Unsicherheit bezüglich der Anwendung dieser Medikamente, weil die langfristigen Auswirkungen noch nicht vollständig bekannt sind.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Medikamente allein nicht ausreichen, um die langfristige Prognose bei Kindern mit ADHS zu verbessern. Die medikamentöse Therapie muss mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen und speziellem Förderunterrricht ergänzt werden.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Psychostimulanzien sind Appetitlosigkeit, Nervosität und Schlaflosigkeit. Bei manchen Kindern kommt es zu Reizbarkeit und einem erhöhten Aktivitätsniveau, wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt. Diese Nebenwirkungen können oft durch eine Dosisanpassung behoben werden. Bei einem kleinen Teil der Kinder kommt es unter Umständen zu ruckartigen Muskelbewegungen wie Grimassen oder Tics, die aber verschwinden, wenn die Dosis verringert wird. Methylphenidat ist möglicherweise auch die Ursache für eine leicht reduzierte Wachstumsrate bei Kindern, auf lange Sicht wird das Wachstum aber nicht beeinträchtigt.

Können die Medikamente abhängig machen?

Verständlicherweise befürchten Eltern womöglich, dass Psychostimulanzien – die ja ähnlich wie Amphetamine funktionieren – zu Abhängigkeit führen können. Es wurde aber noch kein einziger Fall von Abhängigkeit bei Kindern berichtet, die die Medikamente in Tablettenform und in der richtigen Dosierung nehmen. Dies liegt daran, dass der Wirkstoffspiegel im Gehirn so langsam steigt, dass es nicht zu dem „High“ kommt, das Drogenkonsumenten erleben. Es gibt andererseits aber Berichte über den Missbrauch von ADHS-Medikamenten bei Geschwistern und Klassenkameraden von Kindern und Jugendlichen mit ADHS. Es ist wichtig, die Verabreichung der Medikamente sorgfältig zu kontrollieren.

Ernährung und Ernährungstherapie

Wenn es um ADHS geht, liegt starkes Augenmerk auf der Ernährung. Studien an gesunden Kindern zwischen drei und neun Jahren haben gezeigt, dass eine hohe Aufnahme von Farbstoffen, Konservierungsstoffen und Zucker zu mehr Episoden von Hyperaktivität führt. Das Problem bei diesen Studien ist, dass die Nahrungsmittelzusätze gemischt wurden und die Kinder Dosen erhielten, die den Zusatzstoffen in zwei bis vier Tüten Süßigkeiten à 56 g täglich über mehrere Wochen entsprachen. Es ist nur schwer vorstellbar, dass dies Teil einer normalen Ernährung für Kleinkinder sein sollte. Darüber hinaus ist es schwierig zu beurteilen, ob die Farbstoffe, die Konservierungsmittel oder der Zucker die Ursache für die Episoden von Hyperaktivität waren. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Ergebnisse der Studie kritisiert.

Andere Studien konzentrierten sich auf eine Eliminationsdiät. Dabei erhalten die Kinder für ein paar Wochen eine sehr begrenzte Auswahl an Lebensmitteln, bevor nach und nach jeweils ein Nahrungsmittel in die Ernährung aufgenommen wird. Eine 2011 veröffentlichte Studie zeigte, dass dieses Verfahren bei manchen Kindern sehr vorteilhafte Auswirkungen hatte. Die Autoren der Studie empfehlen, das Verfahren fünf Wochen lang unter fachlicher Begleitung zu testen. In der Studie wurde auch versucht zu ermitteln, ob ein Zusammenhang zwischen bestimmten Blutwerten (IgE- und IgG-Wert) und dem Effekt der Ernährung besteht, die Blutwerte hatten aber keine Bedeutung. Die Grunddiät bestand aus Reis, Fleisch, Gemüse, Birnen und Wasser. Dazu kamen Kartoffeln, bestimmte Obstsorten und Weizen.

Andere Forscher vermuten, dass der Effekt der Ernährungstherapie vor allem darauf zurückzuführen ist, dass deutlichere Strukturen und Regeln für die Kinder gelten und dies der Grund dafür ist, dass sie ruhiger und konzentrierter werden.

Allen ernährungstherapeutischen Ansätzen gemeinsam ist, dass der heutige Kenntnisstand nicht ausreicht, um eine spezielle Diät zu empfehlen. Den Effekt einer besonderen Ernährungstherapie zu erproben, sollte nur unter fachlicher Begleitung durch Krankenschwestern, Ärzte oder Ernährungsberater erfolgen, um sicherzustellen, dass die Betroffenen alle erforderlichen Nährstoffe in ausreichender Menge zu sich nehmen. Sehr kritisch sollte man gegenüber Wunderkuren und teuren Behandlungsansätzen sein, da hier häufig die Verzweiflung von Eltern ausgenutzt wird, die das Beste für ihr Kind wollen.

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Schab DW, Trinh NH. Do artificial food colours promote hyperactivity in children with hyperactivity syndromes? A Meta-analysis of double-blind, placebo-controlled trials. J Dev Behav Pediatr 2004; 25: 423-34

Autoren

  • Natalie Anasiewicz, Ärztin, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel ADHS/Hyperkinetische Störung. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ). ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. AWMF-Leitlinie Nr. 028-045, S3, Stand 2017 www.awmf.org
  2. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2021. Stand 18.09.2020; letzter Zugriff 03.04.2021. www.dimdi.de
  3. Robert-Koch-Institut. Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Wichtige Ergebnisse der ersten Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Stand 23.06.2014. deximed.de
  4. Zentrales ADHS-Netz (Hrsg.) Eckpunkte zur Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland. Stand 15.01.2016 www.zentrales-adhs-netz.de
  5. Thapar A, Cooper M, Eyre O, Langley K. Practitioner Review: What have we learnt about the causes of ADHD? J Child Psychol Psychiatry. 2013;54(1):3-16. PubMed
  6. Nussbaum NL. ADHD and female specific concerns: a review of the literature and clinical implications. J Atten Disord 2012; 16: 87-100. PMID: 21976033 PubMed
  7. Tsang TW, Kohn MR, Efron D, Clarke SD, Clark CR, Lamb C, Williams LM. Anxiety in Young People With ADHD: Clinical and Self-Report Outcomes. J Atten Disord 2012. DOI: 10.1177/1087054712446830 DOI
  8. Gjevik E, Eldevik S, Fjæran-Granum T, Sponheim E. Kiddie-SADS reveals high rates of DSM-IV disorders in children and adolescents with autism spectrum disorders. J Autism Dev Disord. 2011;41(6):761-9. PubMed
  9. Matthies S, Philipsen A. Curr Psychiatry Rep. 2016 Apr;18(4):33. doi: 10.1007/s11920-016-0675-4. Comorbidity of Personality Disorders and Adult Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD)--Review of Recent Findings. PMID:26893231 PubMed
  10. van de Glind G, Konstenius M, Koeter MW, et al. IASP Research Group. Variability in the prevalence of adult ADHD in treatment seeking substance use disorder patients: results from an international multi-center study exploring DSM-IV and DSM-5 criteria. Drug Alcohol Depend 2014;134:158-66 PubMed
  11. Rachel G. Klein, Salvatore Mannuzza, María A. Ramos Olazagasti, Erica Roizen, Jesse A. Hutchison, Erin C. Lashua, F. Xavier Castellanos. Clinical and Functional Outcome of Childhood Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder 33 Years Later. Arch Gen Psychiatry. 2012;69(12):1295–1303. www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Erstmals seit 20 Jahren kein Anstieg beim Methylphenidat-Verbrauch. Pressemitteilung Nummer05/14 vom 01.04.2014 archive.is
  13. aerzteblatt.de. News Politik: Kinder und Jugendliche erhalten seltener ADHS-Medikamente. 20.10.2016. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71000/Kinder-und-Jugendliche-erhalten-seltener-ADHS-Medikamente
  14. National Institute for Health and Care Excellence. Attention deficit hyperactivity disorder: diagnosis and management. NICE guideline [NG87]. Published: 14 March 2018. Last updated: 13 September 2019 www.nice.org.uk
  15. Furlong M, McGilloway S, Bywater T, Hutchings J, Smith SM, Donnelly M. Cochrane review: behavioural and cognitive-behavioural group-based parenting programmes for early-onset conduct problems in children aged 3 to 12 years (Review). Evid Based Child Health 2013 Mar 7;8(2):318-692. PubMed
  16. Hoxhaj E, Sadohara C, Borel P, D'Amelio R, Sobanski E, Müller H, Feige B, Matthies S, Philipsen A. Mindfulness vs psychoeducation in adult ADHD: a randomized controlled trial. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2018 Jun;268(4):321-335. doi: 10.1007/s00406-018-0868-4. Epub 2018 Jan 22. PMID: 29356899 PubMed
  17. Sonuga-Barke EJ, Brandeis D, Cortese S, et al; European ADHD Guidelines Group. Nonpharmacological interventions for ADHD: systematic review and meta-analyses of randomized controlled trials of dietary and psychological treatments. Am J Psychiatry. 2013 Mar 1;170(3):275-89. PubMed
  18. Micoulaud-Franchi JA, Geoffroy PA, Fond G et al. Front Hum Neurosci. 2014 Nov 13;8:906. doi: 10.3389/fnhum.2014.00906. eCollection 2014. EEG neurofeedback treatments in children with ADHD: an updated meta-analysis of randomized controlled trials. PMID: 25431555 PubMed
  19. Huss M, Ginsberg Y, Tvedten T, et al. Metylphenidate hydrochloride modified-release in adults with attention deficit hyperactivity disorder: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Adv Ther 2014; 31: 44-65. doi:10.1007/s12325-013-0085-5 DOI
  20. Diana Benkert, Klaus-Henning Krause, Jürgen Wasem, Pamela Aidelsburger, Medikamentöse Behandlung der ADHS(Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter in Deutschland, Schriftenreihe Health Technology Assessment, Bd. 108, ISSN 1864-9645, 1. Aufl. 2010. portal.dimdi.de
  21. Konrad-Bindl DS, Gresser U, Richartz BM. Neuropsychiatr Dis Treat. 2016 Oct 12;12:2635-2647. eCollection 2016. Changes in behavior as side effects in methylphenidate treatment: review of the literature. PMID: 27789952 PubMed
  22. Clemow DB, Walker DJ. The potential for misuse and abuse of medications in ADHD: a review. Postgrad Med. 2014 Sep;126(5):64-81. PMID: 25295651 PubMed
  23. Chang Z, Lichtenstein P, Halldner L et al. Stimulant ADHD medication and risk for substance abuse. J Child Psychol Psychiatry. 2014 Aug;55(8):878-85. www.ncbi.nlm.nih.gov
  24. Harstad E, Levy S, Committee on Substance Abuse. Pediatrics. 2014 Jul;134(1):e293-301. www.ncbi.nlm.nih.gov
  25. Kidwell HM, et al. Stimulant medications and sleep for youth with ADHD: A meta-analysis. Pediatrics 2015. doi:10.1542/peds.2015-1708 DOI
  26. Shin JY et al.: Cardiovascular safety of methylphenidate among children and young people with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): nationwide self controlled case series study. BMJ 2016; 353: i2550.PMID: 27245699 PubMed
  27. Eckert N. ADHS-Therapie bei Kindern und Jugendlichen: Methylphenidat ist mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert. Dtsch Arztebl 2016; 113(37): A-1602 / B-1352 / C-1328 www.aerzteblatt.de
  28. Katzman MA, Furtado M, Anand L. Targeting the Endocannabinoid System in Psychiatric Illness. J Clin Psychopharmacol 2016; 36: 691-703. PMID: 27811555 PubMed
  29. Bundesministerium für Gesundheit. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Schwerkranke müssen bestmöglich versorgt werden“ - Gesetz „Cannabis als Medizin“ vom Bundestag einstimmig beschlossen. Pressemitteilung 19. Januar 2017. www.bundesgesundheitsministerium.de
  30. Bundesärztekammer. FAQ-Liste zum Einsatz von Cannabis in der Medizin. Stand 05.05.2017; letzter Zugriff 25.07.2017 www.bundesaerztekammer.de
  31. Glaeske G, Muth L (Hrsg.): Cannabis-Report 2020. Bremen 2021. www.socium.uni-bremen.de
  32. Heilskov Rytter MJ, Andersen LB, Houmann T, Bilenberg N, Hvolby A, Mølgaard C, Michaelsen KF, Lauritzen L. Diet in the treatment of ADHD in children-A systematic review of the literature. Nord J Psychiatry 2014;16:1-18. PubMed
  33. Sonuga-Barke EJS, Brandeis D, Cortese S, et al. Nonpharmacological interventions for ADHD: Systematic review and meta-analyses of randomized controlled trials of dietary and psychological treatments. Am J Psychiatry 2013. doi:10.1176/appi.ajp.2012.12070991 DOI
  34. Gillies D, Sinn JKh, Lad SS et al. Cochrane Database Syst Rev. Polyunsaturated fatty acids (PUFA) for attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) in children and adolescents. 2012 Jul 11;(7):CD007986. PMID: 22786509 PubMed
  35. Gillies D, Sinn JKh, Lad SS, et al. Polyunsaturated fatty acids (PUFA) for attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) in children and adolescents. Cochrane database of Systematic Reviews 2012; 7: CD007986. Cochrane (DOI)
  36. Alexandra Philipsen, Thomas Jans, Erika Graf, Swantje Matthies, Patricia Borel, et al. Effects of Group Psychotherapy, Individual Counseling, Methylphenidate, and Placebo in the Treatment of Adult Attention-Deficit/Hyperactivity DisorderA Randomized Clinical Trial. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1199–1210. jamanetwork.com
  37. Safren SA, Sprich S, Mimiaga MJ, et al. Cognitive behavioral therapy vs ralaxation with educational support for medication-treated adults with ADHD and persistent symptoms. JAMA 2010; 304: 875-80. www.ncbi.nlm.nih.gov
  38. Hiscock H, Sciberras E, Mensah F, et al. Impact of a behavioural sleep intervention on symptoms and sleep in children with attention deficit hyperactivity disorder, and parental mental health: randomised controlled trial. BMJ 2015; 350: h68. doi:10.1136/bmj.h68 DOI