ADHS-Tipps für Eltern

Weil es sich bei ADHS um eine komplexe Erkrankung handelt und jede Person mit ADHS einzigartig ist, können nur schwer Empfehlungen erfolgen, die für alle Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet sind. Dennoch können einige der folgenden Tipps helfen.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Zu Hause

Tipps

  • Versuchen Sie, geduldig und ruhig zu bleiben, wenn Sie mit Ihrem Kind zusammen sind, auch wenn das Kind sich unkontrolliert verhält. Wenn Sie selbst ruhig sind, ist die Chance größer, dass sich auch das Kind beruhigt.
  • Versuchen Sie, Ihrem Kind jeden Tag mehr positive als negative Aufmerksamkeit zu widmen.
  • Versuchen Sie, in der Familie einen regelmäßigen Rhythmus in Bezug auf die Mahlzeiten und das Zubettgehen einzuhalten.
  • Gehen Sie mit realistischen Erwartungen an Verbesserungen heran. Dies gilt sowohl für Ihre eigenen Erwartungen als auch diejenigen des Kindes.
  • Nehmen Sie sich Zeit, Dinge mit Ihrem Kind zu unternehmen, die Ihnen allen Spaß machen. Zeigen Sie, dass Sie diejenigen Teile der kindlichen Persönlichkeit akzeptieren und schätzen, die nicht so problematisch sind. Eine der besten Methoden, mit den Problemen umzugehen, ist es, mehr Zeit mit Ihrem Kind zu verbringen. Es ist vorteilhaft, sich Zeit für das Kind zu nehmen, wenn keine anderen Kinder oder Erwachsenen stören.
  • Verwenden Sie einen großen Kalender, um kommende besondere Ereignisse auffällig zu markieren. Kinder mit ADHS haben große Schwierigkeiten, Veränderungen zu akzeptieren und sich daran anzupassen.
  • Versuchen Sie zu verhindern, dass das Kind übermüdet, denn Müdigkeit verstärkt häufig die Symptome von ADHS.
  • Versuchen Sie, Situationen zu vermeiden, die für das Kind schwierig sind, zum Beispiel während einer langen Veranstaltung still sitzen bleiben zu müssen oder zu längeren Einkaufstouren mit ins Einkaufszentrum zu gehen.
  • Arbeiten Sie mit Pausen, Unterbrechungen („Auszeiten“) oder der Verweigerung von Privilegien, um das Kind zu disziplinieren. Bei Kindern mit ADHS sind Pausen von der sozialen Stimulation sehr wirksam. Solche Unterbrechungen sollten relativ kurz, aber lang genug sein, damit das Kind die Kontrolle zurückgewinnt. Das Ziel dabei ist, das unkontrollierte Verhalten zu unterbrechen und zu stoppen. Solche Unterbrechungen helfen nicht bei allen Betroffenen, aber viele Eltern sind davon überzeugt, dass dies die beste Maßnahme ist, mit Hyperaktivität und Impulsivität umzugehen.
  • Helfen Sie dem Kind, sich zu organisieren und die täglichen Aktivitäten in einem Kalender zu planen. Stellen Sie sicher, dass das Kind einen ruhigen Ort hat, um seine Hausaufgaben zu erledigen.
  • Finden Sie Wege, das Selbstwertgefühl des Kindes und sein Verständnis für Ordnung zu stärken. Viele Kinder mit ADHS haben eine Begabung für Kunst, Musik, Tanz und Kampfsportarten, zwingen Sie das Kind aber keineswegs zu Aktivitäten, die es nicht bewältigen kann.
  • Wählen Sie einfache und klare Worte und zeigen Sie dem Kind, was Sie meinen, wenn Sie Anweisungen geben. Sprechen Sie langsam und ruhig und seien Sie sehr direkt und konkret. Geben Sie jeweils nur eine Anweisung.
  • Machen Sie selbst Pausen. Wenn Sie ausgelaugt und gestresst sind, dann sind Sie eher eine Belastung als ein Gewinn für das Kind.

In der Schule

  • Wenden Sie sich an die Schule und den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst.
  • Bleiben Sie in engem Kontakt mit den Lehrkräften des Kindes und unterstützen Sie die Lehrkräfte in ihren Bemühungen, das Kind in der Schule zu unterstützen.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Lehrkräfte dem Kind bei seinen Bemühungen engmaschig folgen, dass sie das Kind auf positive Art und Weise unterstützen und flexibel und geduldig sind. Bitten Sie die Lehrkräfte, ihre Anweisungen und Erwartungen sehr deutlich zu äußern.
  • Fragen Sie, ob Ihr Kind im Unterricht einen Computer nutzen darf. Kinder mit ADHS haben oft Probleme mit der Handschrift und können von der Nutzung eines Computers stark profitieren.

Medikamentöse Behandlung

  • Achten Sie ganz genau auf die Medikamenteneinnahme bei Kindern und Jugendlichen. Die Kinder dürfen nicht selbst die Verantwortung dafür haben, ihre Medikamente zu nehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Medikamente zu Hause an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Psychostimulanzien stimulieren das Nervensystem. Eine Überdosierung kann zu schweren Verwirrungszuständen, Aggressivität und erhöhter Herzfrequenz führen und sogar lebensbedrohlich sein. Kinder, die fünf Jahre oder jünger sind, sind besonders anfällig für Überdosierungen.
  • Geben Sie dem Kind keinesfalls Medikamente mit, die in der Schule eingenommen werden sollen. Übergeben Sie die Medikamente persönlich einer Schulkrankenschwester, einer Lehrerin oder einem Lehrer.
  • Machen Sie dem Kind deutlich, dass es die Medikamente anderen weder weitergeben noch verkaufen darf. Bitten Sie Ihr Kind, sofort davon zu erzählen, wenn jemand diesbezüglich Druck auf das Kind ausübt oder ihm droht.

Erwachsene mit ADHS – am Arbeitsplatz

  • Entscheiden Sie sich für eine Arbeit, in der Sie Ihre Stärken ausspielen können. Wenn Sie kreativ, energisch und intelligent sind, vermeiden Sie Jobs, die langweilig oder detailorientiert sind.
  • Bitten Sie Ihre Vorgesetzten, Anweisungen zu wiederholen, statt zu raten, was sie meinen.
  • Arbeiten Sie an mehreren Projekten gleichzeitig. Wenn Sie einer Sache müde sind, beschäftigen Sie sich mit einem der anderen Projekte.
  • Arbeiten Sie dann an langweiligen Dingen, wenn Sie am besten aufgelegt sind.
  • Teilen Sie große Jobs in kleinere Aufgaben.
  • Arbeiten Sie mit Fristen, um Ordnung zu schaffen.
  • Bitten Sie um ein eigenes Büro oder einen eigenen Arbeitsraum. Falls das nicht möglich ist, arbeiten Sie in einem ruhigen Bereich und tragen Sie Gehörschutz, um starke Geräusche zu dämpfen.
  • Versuchen Sie, zu Hause zu arbeiten, zumindest einen Teil der Zeit.
  • Legen Sie eine To-do-Liste an und planen Sie damit Ihren Tag. Arbeiten Sie mit einem Terminkalender und einer Aufgabenliste.
  • Machen Sie sich Notizzettel zu Dingen, die Sie tun sollen.
  • Bitten Sie möglicherweise andere Personen um Hilfe bei Details.

Weitere Informationen

Autorin

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel ADHS/Hyperkinetische Störung. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ). ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. AWMF-Leitlinie Nr. 028-045, S3, Stand 2017 www.awmf.org
  2. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2021. Stand 18.09.2020; letzter Zugriff 03.04.2021. www.dimdi.de
  3. Robert-Koch-Institut. Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Wichtige Ergebnisse der ersten Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Stand 23.06.2014. deximed.de
  4. Zentrales ADHS-Netz (Hrsg.) Eckpunkte zur Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland. Stand 15.01.2016 www.zentrales-adhs-netz.de
  5. Thapar A, Cooper M, Eyre O, Langley K. Practitioner Review: What have we learnt about the causes of ADHD? J Child Psychol Psychiatry. 2013;54(1):3-16. PubMed
  6. Nussbaum NL. ADHD and female specific concerns: a review of the literature and clinical implications. J Atten Disord 2012; 16: 87-100. PMID: 21976033 PubMed
  7. Tsang TW, Kohn MR, Efron D, Clarke SD, Clark CR, Lamb C, Williams LM. Anxiety in Young People With ADHD: Clinical and Self-Report Outcomes. J Atten Disord 2012. DOI: 10.1177/1087054712446830 DOI
  8. Gjevik E, Eldevik S, Fjæran-Granum T, Sponheim E. Kiddie-SADS reveals high rates of DSM-IV disorders in children and adolescents with autism spectrum disorders. J Autism Dev Disord. 2011;41(6):761-9. PubMed
  9. Matthies S, Philipsen A. Curr Psychiatry Rep. 2016 Apr;18(4):33. doi: 10.1007/s11920-016-0675-4. Comorbidity of Personality Disorders and Adult Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD)--Review of Recent Findings. PMID:26893231 PubMed
  10. van de Glind G, Konstenius M, Koeter MW, et al. IASP Research Group. Variability in the prevalence of adult ADHD in treatment seeking substance use disorder patients: results from an international multi-center study exploring DSM-IV and DSM-5 criteria. Drug Alcohol Depend 2014;134:158-66 PubMed
  11. Rachel G. Klein, Salvatore Mannuzza, María A. Ramos Olazagasti, Erica Roizen, Jesse A. Hutchison, Erin C. Lashua, F. Xavier Castellanos. Clinical and Functional Outcome of Childhood Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder 33 Years Later. Arch Gen Psychiatry. 2012;69(12):1295–1303. www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Erstmals seit 20 Jahren kein Anstieg beim Methylphenidat-Verbrauch. Pressemitteilung Nummer05/14 vom 01.04.2014 archive.is
  13. aerzteblatt.de. News Politik: Kinder und Jugendliche erhalten seltener ADHS-Medikamente. 20.10.2016. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71000/Kinder-und-Jugendliche-erhalten-seltener-ADHS-Medikamente
  14. National Institute for Health and Care Excellence. Attention deficit hyperactivity disorder: diagnosis and management. NICE guideline [NG87]. Published: 14 March 2018. Last updated: 13 September 2019 www.nice.org.uk
  15. Furlong M, McGilloway S, Bywater T, Hutchings J, Smith SM, Donnelly M. Cochrane review: behavioural and cognitive-behavioural group-based parenting programmes for early-onset conduct problems in children aged 3 to 12 years (Review). Evid Based Child Health 2013 Mar 7;8(2):318-692. PubMed
  16. Hoxhaj E, Sadohara C, Borel P, D'Amelio R, Sobanski E, Müller H, Feige B, Matthies S, Philipsen A. Mindfulness vs psychoeducation in adult ADHD: a randomized controlled trial. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2018 Jun;268(4):321-335. doi: 10.1007/s00406-018-0868-4. Epub 2018 Jan 22. PMID: 29356899 PubMed
  17. Sonuga-Barke EJ, Brandeis D, Cortese S, et al; European ADHD Guidelines Group. Nonpharmacological interventions for ADHD: systematic review and meta-analyses of randomized controlled trials of dietary and psychological treatments. Am J Psychiatry. 2013 Mar 1;170(3):275-89. PubMed
  18. Micoulaud-Franchi JA, Geoffroy PA, Fond G et al. Front Hum Neurosci. 2014 Nov 13;8:906. doi: 10.3389/fnhum.2014.00906. eCollection 2014. EEG neurofeedback treatments in children with ADHD: an updated meta-analysis of randomized controlled trials. PMID: 25431555 PubMed
  19. Huss M, Ginsberg Y, Tvedten T, et al. Metylphenidate hydrochloride modified-release in adults with attention deficit hyperactivity disorder: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Adv Ther 2014; 31: 44-65. doi:10.1007/s12325-013-0085-5 DOI
  20. Diana Benkert, Klaus-Henning Krause, Jürgen Wasem, Pamela Aidelsburger, Medikamentöse Behandlung der ADHS(Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter in Deutschland, Schriftenreihe Health Technology Assessment, Bd. 108, ISSN 1864-9645, 1. Aufl. 2010. portal.dimdi.de
  21. Konrad-Bindl DS, Gresser U, Richartz BM. Neuropsychiatr Dis Treat. 2016 Oct 12;12:2635-2647. eCollection 2016. Changes in behavior as side effects in methylphenidate treatment: review of the literature. PMID: 27789952 PubMed
  22. Clemow DB, Walker DJ. The potential for misuse and abuse of medications in ADHD: a review. Postgrad Med. 2014 Sep;126(5):64-81. PMID: 25295651 PubMed
  23. Chang Z, Lichtenstein P, Halldner L et al. Stimulant ADHD medication and risk for substance abuse. J Child Psychol Psychiatry. 2014 Aug;55(8):878-85. www.ncbi.nlm.nih.gov
  24. Harstad E, Levy S, Committee on Substance Abuse. Pediatrics. 2014 Jul;134(1):e293-301. www.ncbi.nlm.nih.gov
  25. Kidwell HM, et al. Stimulant medications and sleep for youth with ADHD: A meta-analysis. Pediatrics 2015. doi:10.1542/peds.2015-1708 DOI
  26. Shin JY et al.: Cardiovascular safety of methylphenidate among children and young people with attention-deficit/hyperactivity disorder (ADHD): nationwide self controlled case series study. BMJ 2016; 353: i2550.PMID: 27245699 PubMed
  27. Eckert N. ADHS-Therapie bei Kindern und Jugendlichen: Methylphenidat ist mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert. Dtsch Arztebl 2016; 113(37): A-1602 / B-1352 / C-1328 www.aerzteblatt.de
  28. Katzman MA, Furtado M, Anand L. Targeting the Endocannabinoid System in Psychiatric Illness. J Clin Psychopharmacol 2016; 36: 691-703. PMID: 27811555 PubMed
  29. Bundesministerium für Gesundheit. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Schwerkranke müssen bestmöglich versorgt werden“ - Gesetz „Cannabis als Medizin“ vom Bundestag einstimmig beschlossen. Pressemitteilung 19. Januar 2017. www.bundesgesundheitsministerium.de
  30. Bundesärztekammer. FAQ-Liste zum Einsatz von Cannabis in der Medizin. Stand 05.05.2017; letzter Zugriff 25.07.2017 www.bundesaerztekammer.de
  31. Glaeske G, Muth L (Hrsg.): Cannabis-Report 2020. Bremen 2021. www.socium.uni-bremen.de
  32. Heilskov Rytter MJ, Andersen LB, Houmann T, Bilenberg N, Hvolby A, Mølgaard C, Michaelsen KF, Lauritzen L. Diet in the treatment of ADHD in children-A systematic review of the literature. Nord J Psychiatry 2014;16:1-18. PubMed
  33. Sonuga-Barke EJS, Brandeis D, Cortese S, et al. Nonpharmacological interventions for ADHD: Systematic review and meta-analyses of randomized controlled trials of dietary and psychological treatments. Am J Psychiatry 2013. doi:10.1176/appi.ajp.2012.12070991 DOI
  34. Gillies D, Sinn JKh, Lad SS et al. Cochrane Database Syst Rev. Polyunsaturated fatty acids (PUFA) for attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) in children and adolescents. 2012 Jul 11;(7):CD007986. PMID: 22786509 PubMed
  35. Gillies D, Sinn JKh, Lad SS, et al. Polyunsaturated fatty acids (PUFA) for attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) in children and adolescents. Cochrane database of Systematic Reviews 2012; 7: CD007986. Cochrane (DOI)
  36. Alexandra Philipsen, Thomas Jans, Erika Graf, Swantje Matthies, Patricia Borel, et al. Effects of Group Psychotherapy, Individual Counseling, Methylphenidate, and Placebo in the Treatment of Adult Attention-Deficit/Hyperactivity DisorderA Randomized Clinical Trial. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1199–1210. jamanetwork.com
  37. Safren SA, Sprich S, Mimiaga MJ, et al. Cognitive behavioral therapy vs ralaxation with educational support for medication-treated adults with ADHD and persistent symptoms. JAMA 2010; 304: 875-80. www.ncbi.nlm.nih.gov
  38. Hiscock H, Sciberras E, Mensah F, et al. Impact of a behavioural sleep intervention on symptoms and sleep in children with attention deficit hyperactivity disorder, and parental mental health: randomised controlled trial. BMJ 2015; 350: h68. doi:10.1136/bmj.h68 DOI