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Asbestose

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Definition:
Durch Asbestfaserstaub verursachte nicht granulomatöse Lungenfibrose, betreffend vor allem die basalen und mittleren Lungenabschnitte, verbunden mit chronisch-entzündlichen Veränderungen.
Häufigkeit:
Grobe Dosis-Wirkungs-Beziehung, bei langer Exposition Prävalenz bis zu 92 %.
Symptome:
Die Latenzzeit von der Exposition bis zu klinischen Symptomen (Atembeschwerden, Reizhusten, Thoraxschmerzen) beträgt im Median 20 Jahre.
Befunde:
Feinblasiges endinspiratorisches Knisterrasseln, kann aber auch bei fortgeschrittener Krankheit geringfügig sein.
Diagnostik:
Spirometrie, Röntgen-Thorax, Blutgasanalyse, CO2-Diffusionskapazität, evtl. MRT, CT; Sonografie.
Therapie:
Bei Vorliegen obstruktiver Komponenten nach Leitlinie COPD, Wirksamkeit antifibrotischer Medikamente nicht geklärt; Reha-Maßnahmen empfohlen.
  • Dirk Wetzel, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Zierenberg