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Bronchialkarzinom

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Definition:
Etwa 90 % aller malignen Lungentumoren sind Bronchialkarzinome (Lungenkarzinome). Histologisch unterscheidet man kleinzellige und nichtkleinzellige Karzinome. Rauchen ist der am häufigsten beteiligte Risikofaktor.
Häufigkeit:
Das Bronchialkarzinom ist bei Männern die häufigste und bei Frauen die dritthäufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle.
Symptome:
Frühe Symptome sind Husten und Hämoptyse, später können Brustschmerzen, Schweratmigkeit, Lungenentzündung, Müdigkeit, Schwäche und Gewichtsverlust auftreten.
Befunde:
Klinische Befunde variieren oder können ganz fehlen.
Diagnostik:
Der Röntgenbefund kann einen starken diagnostischen Verdacht wecken, die Histologie liefert die endgültige Bestätigung und die Bestimmung des betreffenden Karzinomtyps.
Therapie:
Nur 25 % der Patienten sind operabel. Chemotherapie und Strahlentherapie haben eine begrenzte Wirkung. Bei einem kleinen Teil der Patienten liegen genetische Subtypen vor, die auf eine molekular zielgerichtete Therapie gut ansprechen.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Gerdt Riise, docent och överläkare, Avdelningen för lungmedicin, Sahlgrenska universitetssjukhuset, Göteborg (Medibas)
  • Hasse Melbye, spesialist i allmennmedisin, førsteamanuensis ved institutt for samfunnsmedisin, Universitetet i Tromsø
  • Olbjørn Klepp, professor Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet og overlege kreftavd., Regionsykehuset i Trondheim