Asthma bei Kindern

Asthma ist eine chronisch entzündliche Atemwegserkrankung, die sich durch Anfälle mit Husten und Atemnot äußert. Bis zu 10 % aller Kinder in Deutschland leiden an Asthma in einer leichteren oder schweren Form.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Fakten

  • Asthma ist eine chronische Lungenkrankheit, bei der verengte Atemwege und Hyperreagibilität der Bronchien immer wieder zu Anfällen mit Atembeschwerden führen.
  • An der Entstehung sind verschiedene genetische Faktoren und Parameter aus der Umwelt beteiligt. Psychosoziale Aspekte können Asthma begünstigen.
  • Unterschieden werden ein nichtallergisches und ein allergisches Asthma; Kinder leiden meist an der allergischen Form.
  • Typische Symptome sind Pfeifgeräusche beim Ausatmen, Atembeschwerden/Atemnot, trockener Husten sowie Engegefühl in der Brust. Oftmals treten die Beschwerden nachts auf.
  • Das Ziel der Behandlung von Asthma ist es, so weit wie möglich Beschwerdefreiheit zu erreichen und Folgeschäden zu verhindern.

Was ist Asthma?

Asthma ist eine Krankheit, bei der eine anhaltende Schleimhautentzündung der kleinen Luftwege (der sog. Bronchien) dazu führt, dass diese anschwellen und die Atemwege teilweise oder vollständig verschließen. Der innere Durchmesser der Bronchien verringert sich, weil die Schleimhaut anschwillt (wie in der Nase bei einer Erkältung). Gleichzeitig bildet sich häufig zu viel Schleim, der sich in den Bronchien sammelt. Beim akuten Asthmaanfall kommt noch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur hinzu (Bronchospasmus), was v. a. zu einer erschwerten Ausatmung führt.

Dadurch wird der Luftstrom in den Bronchien behindert oder sogar unmöglich. Asthma führt also zu einer Obstruktion der Atemwege (aus dem Lateinischen: obstructus = versperrt, verschlossen).

Die Erkrankung äußert sich in Anfällen von Husten und/oder Atemnot, während in den Zwischenphasen oft kaum oder keine Beschwerden bestehen. Der Schweregrad der Beschwerden ist von Anfall zu Anfall und von Person zu Person unterschiedlich.

Asthma wird in der Regel je nach Ausprägung der Beschwerden zum einen mit Medikamenten behandelt, die nur bei einem Anfall von Husten und Atemnot eingesetzt werden. Diese Wirkstoffe namens Beta-Mimetika werden inhaliert und wirken innerhalb weniger Minuten: Sie erweitern die Atemwege und das Kind kann wieder leichter atmen (sog. Reliever). Zusätzlich gibt es Medikamente, die täglich eingenommen werden, um der chronischen Entzündung der Bronchien entgegenzuwirken und dadurch erneuten Asthmaanfällen vorzubeugen (sog. Controller).

Ursachen

Asthma wird in zwei Typen eingeteilt: allergisches und nichtallergisches Asthma. Bei Patient*innen mit allergischem Asthma liegen die auslösenden Faktoren in der Umgebung; die Betroffenen reagieren überempfindlich auf Allergene wie z. B. Pollen, Milben oder Tierhaare. Bei Kindern mit nichtallergischem Asthma sind häufig Atemwegsinfektionen die Ursache. Weitere begünstigende Faktoren sind Luftverschmutzung (in der Umwelt und in Innenräumen), Passivrauchen und Übergewicht. Auch Menschen mit Heuschnupfen und atopischem Ekzem (Neurodermitis) haben häufig Asthma. Grundsätzlich spielt bei Asthma auch die Vererbung eine wichtige Rolle, besonders wenn die Krankheit vor dem 12. Lebensjahr auftritt (siehe Ursachen für Asthma).

Ein akuter Asthmaanfall kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, hierzu gehören virale Atemwegsinfektionen, Allerge, kalte Luft, Tabakrauch, körperliche Belastung, psychische Belastung (Angst) und Medikamente.

Sonderformen des Asthmas

Type-2-High-Asthma

Betroffene schütten bestimmte Entzündungsmediatoren aus, die ein gutes Ansprechen auf eine Therapie mit Glukokortikoiden und Anti-Interleukin-Biologika zeigen. Es ist allerdings noch umstritten, wie dieser Typ am besten diagnostiziert werden kann.

Eosinophiles Asthma

Dieser Typ zeichnet sich durch das Vorhandensein bestimmter Zelltypen, den sog. Eosinophilen, in Sputum (Auswurf) und Blut aus. Auch diese Gruppe kann therapeutisch besonders gut mit Glukokortikoiden und Biologika behandelt werden.

Cough-Variant-Asthma

Betroffene leiden unter chronisch, trockenem Husten ohne weitere typische Asthmasymptome. Die Lungenfunktion und eine Röntgenaufnahme der Lunge ist bei diesen Patient*innen normal. Bei 1/3 der Betroffenen entwickelt sich im Verlauf ein klassisches Asthma.

Aspirin Exacerbated Airway Disease (AERD)

Früher wurde diese Form auch Asthma bei Aspirinintoleranz genannt. Die Betroffenen sind intolerant gegenüber einer Medikamentengruppe namens Cyclooxygenase-Hemmer. Typische Medikamente aus dieser Gruppe sind Aspirin (ASS) und Ibuprofen. Es wird vermutet, dass diese pharmakologische Intoleranz eine vorbestehende Schädigung der Atemwege lediglich verschlimmert, nicht jedoch auslöst. Klassischerweise tritt diese Asthmaform zusammen mit Nasenpolypen und chronischer Nasennebenhöhlenentzündung auf.

Eine andere Subgruppe der AERD ist die anstrengungsinduzierte Bronchokonstriktion, die gehäuft bei Ausdauersportarten auftritt. Die körperliche Belastung führt bei Betroffenen zu einem Asthmaanfall. Als Ursache wird eine wiederholte Austrocknung der Schleimhäute postuliert.

Häufigkeit

Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Der Anteil der Menschen mit Asthma in der Bevölkerung (in der westlichen Welt) ist in den letzten Jahrzehnten stetig angewachsen, hat in den letzten Jahren aber offenbar ein hohes, aber stabiles Niveau erreicht. Etwa 10 % der Kinder in Deutschland sind von Asthma betroffen, Jungen häufiger als Mädchen.

Symptome

Typische Symptome sind Pfeifgeräusche beim Atmen (v. a. beim Ausatmen), Atembeschwerden und trockener Reizhusten. Nachts sind die Beschwerden oft besonders deutlich ausgeprägt. In der Regel ist das Ausatmen anstrengend und dauert länger als sonst. Wenn das Kind in den Phasen zwischen den Anfällen keine Asthmabeschwerden hat, kann es völlig symptomfrei sein.

Bei leichtem Asthma kann Husten das einzige Symptom sein. Husten ist häufig auch das erste Zeichen für Asthma bei Kindern, aber nur wenige Kinder, die husten, haben auch Asthma.

Diagnostik

Die Diagnose wird neben der Erfassung der Beschwerden und der körperlichen Untersuchung durch die Messung der Atemkapazitäten mit einem besonderen Apparat, einem sogenannten Spirometer, bestätigt. Bei der sog. Reversibilitätstestung wird eine Medikamentengruppe (Beta-2-Sympathomimetika) getestet, das die Bronchien erweitert. Dann wird gemessen, ob sich die Atmung nach Medikamentengabe verbessert (siehe Asthma diagnostizieren).

Es gibt auch die Möglichkeit, unter ärztlicher Beobachtung eine Verengung der Atemwege mit einem Medikament zu provozieren, um zu erkennen, ob Asthma besteht oder nicht. In einigen Fällen kommt eine aufwändigere Untersuchung namens Ganzkörperplethysmografie zum Einsatz, mit der sich bestimmte Lungenfunktionsparameter messen lassen. Die Untersuchung ist für Kinder geeignet, die nicht ausreichend mitarbeiten können.

Auch wenn die Ergebnisse der Lungenfunktionsdiagnostik normal sind, kann ein Asthma vorliegen. Bei sehr kleinen Kindern kann die Durchführung der verschiedenen Messungen schwierig sein, sodass die Diagnose ausschließlich auf der Krankengeschichte beruht.

Mit einem sog. Peak-Flow-Gerät können Sie auch zu Hause messen, wie schnell das Kind ausatmen kann. Die Messung ist hilfreich, um frühzeitig eine beginnende Verengung der Atemwege zu erkennen und zu überprüfen, wie gut eine Therapie hilft. Ihre behandelnden Ärzt*innen werden Sie aufklären, ob der Einsatz des Gerätes bei ihrem Kind notwendig ist.

Zur Diagnosesicherung kann der Stickoxidgehalt in der Ausatemluft bestimmt werden. Der Zusatznutzen dieser Methode ist Gegenstand aktueller Forschung. Hohe Werte erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die Diagnose Asthma. Allerdings ist der Zusatznutzen dieser Methode derzeit noch Gegenstand aktueller Forschung. Ein niedriger Wert schließt die Diagnose Asthma nicht aus.

In einige Fällen wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt, um andere Lungenerkrankungen auszuschließen. Bei typischen Asthmasymptomen und klarer Diagnose wird die Untersuchung für Kinder und Jugendliche nicht generell empfohlen.

Blutuntersuchungen sind hilfreich zur Differenzialdiagnostik bei fehlendem Therapieansprechen, häufigen Infekten oder schwerem Asthma.

Besteht der Verdacht auf eine Allergie, wird ärztlichen Personal in speziellen Tests versuchen zu klären, auf welche Substanzen das Kind allergisch reagiert (z. B. Hausstaubmilben, Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel). Diese umfassen den sog. Haut-Prick-Test, bei dem unter ärztlicher Kontrolle verschiedene Substanzen auf die Haut aufgetragen werden, um evtl. Hautreaktionen zu überprüfen. Auch anhand von Blutproben lässt sich in Zusammenhang mit den Symptomen zusätzlich klären, ob ein Kind auf bestimmte Substanzen allergisch reagiert. Dies zu wissen ist wichtig, um zu Hause oder in der Umgebung diese Allergene möglichst zu meiden.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung von Asthma ist es, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen so weit wie möglich beschwerdefrei werden. Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass sie ein so normales Leben wie möglich führen können, ohne Einschränkungen der Aktivitäten, und dass die Behandlung keine bzw. möglichst wenig Nebenwirkungen hat.

Um zu verhindern, dass sich ein Asthmaanfall entwickelt bzw. die Symptome sich verschlechtern, sollte das Kind so wenig wie möglich Faktoren ausgesetzt sein, auf die es allergisch reagiert, wie z. B. Hausstaubmilben oder Tierhaare (Wie kann ein Asthmaanfall vermieden werden?). Es ist besonders wichtig, die Belastung solcher möglichen Auslöser zu achten, wenn die Eltern oder Geschwister auch unter Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis leiden. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch, für eine rauchfreie Wohnung zu sorgen, auch ein geeignetes Raumklima (nicht zu feucht, kein Schimmelbefall der Wände) ist von Bedeutung. Weitere mögliche Auslöser für Asthmasymptome sind kalte Luft, Rauch, Angst, bei manchen Kindern auch Sport oder Aspirin.

Kinder mit Asthma sollten grundsätzlich ermuntert werden, regelmäßig Sport zu treiben. Dies verbessert die Lungenfunktion und allgemeine Leistungsfähigkeit. Ärztliches Personal kann Sie dazu genauer beraten, da manche Kinder auf körperliche Anstrengung mit Asthmasymptomen reagieren. In einem solchen Fall ist die vorbeugende Einnahme eines Sprays vor Beginn des Sports hilfreich. Ergänzend kann auch eine Physiotherapie und Atemtraining hilfreich sein. Kindern mit Übergewicht wird eine Gewichtsreduktion empfohlen. Sie wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.

Die meisten Kinder mit Asthma müssen medikamentös behandelt werden, entweder nur bei einem Anfall (Asthmaanfall bei Kindern) oder zusätzlich jeden Tag mit einem oder mehreren Medikamenten in Form von Sprays oder auch zusätzlich Tabletten (Behandlung von Asthma bei Kindern). Je nach Schweregrad des Asthmas wird die Therapie gemäß einer Stufentherapie durchgeführt.

Für Kinder und Jugendliche und ihre Eltern werden strukturierte, verhaltensbezogene Asthma-Schulungsprogramme angeboten. Inhaltlich werden dort die Krankheitsvorgänge, Therapiegrundsätze und Notfallpläne zur initialen Selbstbehandlung vermittelt.

Prognose

Kinder mit leichtem Asthma haben grundsätzlich eine gute Prognose. Bei 30–50 % der Kinder verschwinden die Symptome in der Pubertät, bei vielen nehmen die Beschwerden ab. Wenn Kinder erst in höherem Alter an Asthma erkranken, kommt es eher zu bleibenden Beschwerden der Atemwege. Weitere Risikofaktoren für andauerndes Asthma sind eine sehr deutliche Überempfindlichkeit der Atemwege in Tests, eine reduzierte Lungenfunktion sowie weitere allergische Krankheiten im Kindesalter.

Bei allen, die auch als Erwachsene noch Asthma haben, bestimmt die Häufigkeit der Anfälle und ihr Schweregrad darüber, wie ernst die Erkrankung ist. Die meisten können ihrer Arbeit und ihren Hobbys normal nachgehen.

Bei schwerem Asthma verändern sich die Bronchien und möglicherweise auch die Lunge dauerhaft. Patient*innen, die rauchen, sind besonders gefährdet. Bei ihnen kommt es häufig zu einer chronischen Verengung der Atemwege, der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD).

Asthma erhöht das Risiko an Grippe und Pneumokokkeninfektion zu erkranken. Betroffenen wird daher eine entsprechende Impfung empfohlen.

Prävention

Im Wesentlichen erstrecken sich diese Maßnahmen auf die Reduktion von Passivrauchexposition und auf die Stärkung natürlicher Schutzfaktoren, die als Folge der modernen Zivilisation zugunsten von Risikofaktoren abgenommen haben.

In aktuellen Empfehlungen sollten Neugeborene 4 Monate ausschließlich gestillt werden. Nach dem vollendeten 4. Lebensmonat sollte ohne Verzögerung Beikost eingeführt werden. Kinder mit Allergierisiko sollten keine Fell- und Federtiere anschaffen bzw. halten. Katzenhaltung ist bei diesen Kindern generell nicht zu empfehlen.
Hohe Luftfeuchtigkeit und mangelnde Ventilation in Räumen, flüchtige organische Verbindungen (z. B. Formaldehyd), aktives und passives Rauchen sowie KfZ-Abgasexposition sollen vermieden werden. Auch Säuglinge und Kinder mit erhöhtem Asthmarisiko sollen nach den allgemeinen Empfehlungen geimpft werden. Übergewicht und Adipositas sind mit Asthma positiv assoziiert und sollten bei Kindern vermieden werden.

Weitere Informationen

Autor*innen

  • Hannah Brand, Cand. med., Berlin
  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Asthma bei Kindern und Jugendlichen. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma. AWMF-Leitlinie Nr. 020-009, Stand 2017. www.awmf.org
  2. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Nationale Versorgungsleitline Asthma. 4. Auflage, Stand 2020. www.leitlinien.de
  3. Schmitz R et al. Verbreitung häufiger Allergien bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1) Bundesgesundheitsbl 2014 · 57:771–778 edoc.rki.de
  4. Gibson GJ, Loddenkemper R, Sibille Y et al. (Hrsg) (2013). The European lung white book. Respiratory health and disease in Europe. European Respiratory Society, Sheffield. www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. GBD 2015 Chronic Respiratory Disease Collaborators. Global, regional, and national deaths, prevalence, disability-adjusted life years, and years lived with disability for chronic obstructive pulmonary disease and asthma, 1990-2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet Respir Med. 2017 Sep;5(9):691-706. doi: 10.1016/S2213-2600(17)30293-X Epub 2017 Aug 16. PubMed PMID: 28822787 www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Moorman JE, Akinbami LJ, Bailey CM, Zahran HS, King ME, Johnson CA, Liu X. National surveillance of asthma: United States, 2001-2010. Vital Health Stat 3. 2012 Nov;(35):1-58. PubMed PMID: 24252609 www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Ramsey CD, Celedón JC. The hygiene hypothesis and asthma. Curr Opin Pulm Med. 2005 Jan;11(1):14-20. Review. PubMed PMID: 15591883 www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Dietert RR. Maternal and childhood asthma: risk factors, interactions, and ramifications. Reprod Toxicol. 2011 Sep;32(2):198-204. doi: 10.1016/j.reprotox.2011.04.007 Epub 2011 May 6. Review. PubMed PMID: 21575714 www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Halapi, E; Bjornsdottir, US (January 2009). "Overview on the current status of asthma genetics". The clinical respiratory journal. 3 (1): 2–7. doi:10.1111/j.1752-699X.2008.00119.x PMID 20298365. www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Riedler J, Braun-Fahrländer C, Eder W, Schreuer M, et al. Exposure to farming in early life and development of asthma and allergy: a cross-sectional survey . Lancet 2001; 358: 1129-33. PubMed
  11. Kelly FJ, Fussell JC. Air pollution and airway disease. Clin Exp Allergy. 2011 Aug;41(8):1059-71. doi: 10.1111/j.1365 2222.2011.03776.x Epub 2011 May 30. Review. PubMed PMID: 21623970 www.ncbi.nlm.nih.gov
  12. Sears MR. Trends in the prevalence of asthma. Chest. 2014 Feb;145(2):219-225. doi: 10.1378/chest.13-2059 PubMed PMID: 24493506 www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Ahluwalia SK, Matsui EC. The indoor environment and its effects on childhood asthma. Curr Opin Allergy Clin Immunol. 2011 Apr;11(2):137-43. doi: 10.1097/ACI.0b013e3283445921 Review. PubMed PMID: 21301330 www.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Mackay D, Haw S, Ayres JG, et al. Smoke-free legislation and hospitalizations for childhood asthma. N Engl J Med 2010; 363: 1139-45. New England Journal of Medicine
  15. Mutius E, Vercelli D. Farm living: effects on childhood asthma and allergy. Nat Rev Immunol. 2010 Dec;10(12):861-8. doi: 10.1038/nri2871. Epub 2010 Nov 9. Review. PubMed PMID: 21060319 www.ncbi.nlm.nih.gov
  16. Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Allergieprävention. AWMF-Leitlinie Nr. 061-016, Stand 2014. www.awmf.org
  17. Lau S, Illi S, Sommerfeld C, Niggeman B, et al. . Early exposure to house dust mite and cat allergens and development of childhood asthma: a cohort study. Lancet 2000; 356: 1392-7. PubMed
  18. Platts-Mills T, Vaughan J, Squillace S, Woodfolk J, Sporik J. Sensitisation, asthma, and a modified Th2 response in children exposed to cat allergen: a population-based cross-sectional study. Lancet 2001; 357: 752-6 PubMed
  19. Illi S, von Mutius E, Lau S, Bergmann R, Niggemann B, Sommerfeld C, Wahn U. Early childhood infectious diseases and the development of asthma up to school age: a birth cohort study. BMJ 2001; 322: 390-5. PubMed
  20. Johnston SL, Pattemore PK, Sanderson G, Smith S, Lampe F, Josephs L, Symington P, O'Toole S, Myint SH, Tyrrell DA, et al. Community study of role of viral infections in exacerbations of asthma in 9-11 year old children. BMJ. 1995 May 13;310(6989):1225-9. PubMed PMID: 7767192 www.ncbi.nlm.nih.gov
  21. Beuther DA. Obesity and asthma. Clin Chest Med. 2009 Sep;30(3):479-88, viii. doi: 10.1016/j.ccm.2009.05.002Review. PubMed PMID:19700046 www.ncbi.nlm.nih.gov
  22. van der Hulst AE, Klip H, Brand PL. Risk of developing asthma in young children with atopic eczema: A systematic review. J Allergy Clin Immunol 2007; 120: 565-9. PubMed
  23. Bergmann RL, Edenharter G, Bergmann KE, Forster J, Bauer CP, Wahn V, et al. Atopic dermatitis in early infancy predicts allergic airway disease at 5 years. Clin Exp Allergy 1998; 28: 965-70. PubMed
  24. Russell G, Ninan TK. Respiratory symptoms and atopy in Aberdeen school children: evidence from two surveys 25 years apart. BMJ 1992; 304: 873-5. PubMed
  25. Goksör E, Loid P, Alm B, et al.. The allergic march comprises the coexistence of related patterns of allergic disease not just the progressive development of one disease. Acta Paediatr 2016 Dec; 105(12): 1472-1479. pmid:27381249 PubMed
  26. Etminan M, Sadatsafavi M, Jafari S, et al. Acetaminophen use and the risk of asthma in children and adults: a sytematic review and metaanalysis. Chest 2009; 136: 1316-23. PubMed
  27. Lowe AJ, Carlin JB, Bennett CM, et al. Paracetamol use in early life and asthma: prospective birth cohort study. BMJ 2010; 341: c4616. BMJ (DOI)
  28. Warner JO, ETAC Study Group. Early treatment of the atopic child. A double-blinded, randomized, placebo-controlled trial of cetirizine in preventing the onset of asthma in children with atopic dermatitis: 18 months' treatment and 18 months' posttreatment follow-up. J Allergy Clin Immunol 2001; 108: 929-37. PubMed
  29. Örtqvist AK, Lundholm C, Kieler H, et al. Antibiotics in fetal and early life and subsequent childhood asthma: nationwide population based study with sibling analysis. BMJ 2014; 349: g6979. dx.doi.org
  30. Hershenson MB. Rhinovirus-Induced Exacerbations of Asthma and COPD. Scientifica (Cairo). 2013;2013:405876. doi: 10.1155/2013/405876 Epub 2013 Feb 21. Review. PubMed PMID: 24278777 PMID:24278777 www.ncbi.nlm.nih.gov
  31. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Spirometrie. AWMF-Leitlinie Nr. 020 – 017. Stand 2015. www.awmf.org
  32. Kemp JP, Kemp JA. Management of asthma in children. Am Fam Physician 2001; 63:1341-8, 1353-4. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  33. Global Initiative for Asthma. POCKET GUIDE FOR ASTHMA MANAGEMENT AND PREVENTION. Stand 2020. ginasthma.org
  34. Price DB, Rigazio A, Campbell JD, et al. Blood eosinophil count and prospective annual asthma disease burden: A UK cohort study. Lancet Respir Med 2015; 3(11): 849-58. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  35. Keeley D, McKean M. Asthma and other wheezing disorders of childhood. Clin Evid 2003; 9: 287-317. Clinical Evidence
  36. arzneitelegramm: Therapiekritik – Ein Inhalator zur Erhaltungs- und Bedarfstherapie – eine smarte Idee? a-t 2020; 51: 2-3. www.arznei-telegramm.de
  37. Leach CL, Colice GL. A pilot study to assess lung deposition of HFA-beclomethasone and CFC-beclomethasone from a pressurized metered dose inhaler with and without add-on spacers and using varying breathhold times. J Aerosol Med Pulm Drug Deliv. 2010 Dec;23(6):355-61. doi: 10.1089/jamp.2009.0783 Epub 2010 Jun 24. PubMed PMID: 20575669 www.ncbi.nlm.nih.gov
  38. Courtney AU, McCarter DF, Pollart SM. Childhood asthma: Treatment update. Am Fam Physician 2005; 71: 1959-68. PubMed
  39. Rodrigo GJ, Castro-Rodriguez JA. Anticholinergics in the treatment of children and adults with acute asthma: a systematic review with meta-analysis. Thorax 2005; 60: 740-6. PubMed
  40. Vézina K, Chauhan BF, Ducharme FM. Inhaled anticholinergics and short-acting beta(2)-agonists versus short-acting beta2-agonists alone for children with acute asthma in hospital. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Jul 31 (7):CD010283. doi: 10.1002/14651858.CD010283.pub2 Review. PubMed PMID: 25080126 www.ncbi.nlm.nih.gov
  41. Rowe BH, Spooner C, Ducharme FM, Bretzlaff JA, Bota GW. Early emergency department treatment of acute asthma with systemic corticosteroids (Cochrane review). Cochrane Database Syst Rev 2004; (4): CD002178. Cochrane (DOI)
  42. Powell C, Kolamunnage-Dona R, Lowe J, et al. MAGNEsium Trial In Children (MAGNETIC): a randomised, placebo-controlled trial and economic evaluation of nebulised magnesium sulphate in acute severe asthma in children. Health Technol Assess 2013; 17: 1-216. doi:10.3310/hta17450 DOI
  43. Mintz M. Asthma updage: Part II. Medical management. Am Fam Physicians 2004; 70: 1061-6. www.ncbi.nlm.nih.gov
  44. National Asthma Education and Prevention Program. Expert panel report. Guidelines for the diagnosis and management of asthma: update on selected topics, 2002. Bethesda, Md.: U.S. Department of Health and Human Services, Public Health Service, National Institutes of Health, National Heart, Lung, and Blood Institute, 2003; NIH publication no. 02-5074. www.ncbi.nlm.nih.gov
  45. Kelly HW, Sternberg AL, Lescher R, et al. Effect of inhaled glucocorticoids in childhood on adult height. N Engl J Med 2012; 367: 904-12. New England Journal of Medicine
  46. Zhang L, Prietsch SOM, Ducharme FM. Inhaled corticosteroids in children with persistent asthma: effects on growth. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 7. Art. No.: CD009471. DOI: 10.1002/14651858.CD009471.pub2. DOI
  47. Turner S, Richardson K, Murray C, Thomas M, Hillyer EV, Burden A, Price DB; Respiratory Effectiveness Group. Long- Acting β-Agonist in Combination or Separate Inhaler as Step-Up Therapy for Children with Uncontrolled Asthma Receiving Inhaled Corticosteroids. J Allergy Clin Immunol Pract. 2017 Jan - Feb;5(1):99-106.e3. doi: 10.1016/j.jaip.2016.06.009 Epub 2016 Jul 13. PubMed PMID: 27421902. www.ncbi.nlm.nih.gov
  48. Busse WW, Bateman ED, Caplan AL, et al.. Combined Analysis of Asthma Safety Trials of Long-Acting β2-Agonists. N Engl J Med 2018; 378(26): 2497-2505. pmid:29949492 www.ncbi.nlm.nih.gov
  49. Chauhan BF, Ben Salah R, Ducharme FM. Addition of anti-leukotriene agents to inhaled corticosteroids in children with persistent asthma. Cochrane Database Syst Rev 2013 Oct 2;10:CD009585. Cochrane (DOI)
  50. Robertson CF, Price D, Henry R, et al. Short-course montelukast for intermittent asthma in children: a randomized controlled trial. Am J Respir Crit Care Med 2007; 175: 323-9. PubMed
  51. Chauhan BF, Jeyaraman MM, Singh Mann A, Lys J, Abou-Setta AM, Zarychanski R, Ducharme FM. Addition of anti leukotriene agents to inhaled corticosteroids for adults and adolescents with persistent asthma. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Mar 16;3:CD010347. doi: 10.1002/14651858.CD010347.pub2. Review. PubMed PMID: 28301050 www.ncbi.nlm.nih.gov
  52. Castro-Rodriguez JA, Rodrigo GJ. The role of inhaled corticosteroids and montelukast in children with mild-moderate asthma: results of a systematic review with meta-analysis. Arch Dis Child 2010; 95: 365-70. PubMed
  53. Busse WW, Morgan WJ, Gergen PJ, et al. Randomized trial of omalizumab (Anti-IgE) for astma in inner-city children. N Engl J Med 2011; 364: 1005-15. New England Journal of Medicine
  54. Pifferi M, Baldini G, Marrazzini G, Baldini M, Ragazzo V, Pietrobelli A, et al. Benefits of immunotherapy with a standardized Dermatophagoides pteronyssinus extract in asthmatic children: a three-year prospective study. Allergy 2002; 57: 785-90. PubMed
  55. Mener DJ, Lin SY. Improvement and prevention of asthma with concomitant treatment of allergic rhinitis and allergen-specific therapy. Int Forum Allergy Rhinol 2015; 5 Suppl 1: 45-50. pmid:26072703 PubMed
  56. Moller C, Dreborg S, Ferdousi HA, Halken S, Host A, Jacobsen L, et al. Pollen immunotherapy reduces the development of asthma in children with seasonal rhinoconjunctivitis (the PAT-study). J Allergy Clin Immunol 2002; 109: 251-6. PubMed
  57. Wolf FM, Guevara JP, Grum CM, Clark NM, Cates CJ. Educational interventions for asthma in children (Cochrane review). Cochrane Database Syst Rev 2004;(4):CD000326. Cochrane (DOI)
  58. Guevara JP, Wolf FM, Grum CM, Clark NM. Effects of educational interventions for self management of asthma in children and adolescents: systematic review and meta-analysis. BMJ 2003; 326: 1308-9. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  59. Woodcock A, Forster L, Matthews E, Martin J, Letley L, Vickers M, et al. Control of exposure to mite allergen and allergen-impermeable bed covers for adults with asthma. N Engl J Med 2003; 349: 225-36. New England Journal of Medicine
  60. Kilburn S, Lasserson TJ, McKean M. Pet allergen control measures for allergic asthma in children and adults (Cochrane review). Cochrane Database Syst Rev 2004; (4): CD002989. Cochrane (DOI)
  61. Murray CS, Foden P, Sumner H, et al. Preventing Severe Asthma Exacerbations in Children. A Randomized Trial of Mite-Impermeable Bedcovers. Am J Respir Crit Care Med 2017; 196: 150-8. pmid:28282501 PubMed
  62. Lehrer PM, Vaschillo E, Vaschillo B, Lu SE, Scardella A, Siddique M, Habib RH. Biofeedback treatment for asthma. Chest. 2004 Aug;126(2):352-61. PubMed PMID:15302717 www.ncbi.nlm.nih.gov
  63. Eichenberger PA, Diener SN, Kofmehl R, et al. Effects of exercise training on airway hyperreactivity in asthma: a systematic review and meta-analysis. Sports Med. 2013 ;43(11):1157-70. doi: 10.1007/s40279-013-0077-2. www.ncbi.nlm.nih.gov
  64. Stordal K, Johannesdottir GB, Bentsen BS, et al. Acid suppression does not change respiratory symptoms in children with asthma and gastro-oesophageal reflux disease. Arch Dis Child 2005; 90: 956-60. PubMed
  65. Holbrook JT, Wise RA, Gold BD, et al. Lanzoprazole for children with poorly controlled asthma. JAMA 2012; 307: 373-80. www.ncbi.nlm.nih.gov
  66. Ahnert J, Löffler S, Müller J, Vogel H. [Systematic literature review on interventions in rehabilitation for children and adolescents with asthma bronchiale]. Rehabilitation (Stuttg). 2010 Jun;49(3):147-59. doi:10.1055/s-0030-1254081. Epub 2010 Jun 8. Review. German. PubMed PMID: 20533145 www.ncbi.nlm.nih.gov
  67. Beggs S, Foong YC, Le HC, Noor D, Wood-Baker R, Walters JA. Swimming training for asthma in children and adolescents aged 18 years and under. Cochrane Database Syst Rev. 2013 Apr 30;(4):CD009607. doi: 10.1002/14651858.CD009607.pub2 Review. PubMed PMID: 23633375 www.ncbi.nlm.nih.gov
  68. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. Diagnosedaten der Krankenhäuser. Jahr 2018 (letzter Zugriff 02.10.2020). www.gbe-bund.de
  69. Sannarangappa V, Jalleh R . Inhaled Corticosteroids and Secondary Adrenal Insufficiency. The Open Respiratory Medicine Journal 2014; 8: 93-100. doi: 10.2174/1874306401408010093 DOI
  70. Kjellman B, Gustafsson PM. Children with asthma followed up for 21 years; severity improved, but patients seldom grow out of asthma by adulthood. Läkartidningen 2000; 97: 4572-7. www.ncbi.nlm.nih.gov
  71. Lange P, Çolak Y, Ingebrigtsen TS, Vestbo J, Marott JL. Long term prognosis of asthma, chronic obstructive pulmonary disease, and asthma-chronic obstructive pulmonary disease overlap in the Copenhagen City Heart study: a prospective population-based analysis. Lancet Respir Med. 2016 Jun;4(6):454-62. doi: 10.1016/S2213-2600(16)00098-9 Epub 2016 Apr 6. PubMed PMID: 27061878 www.ncbi.nlm.nih.gov
  72. Horak E, Lanigan A, Roberts A, et al. Longitudinal study of childhood wheezy bronchitis and asthma: outcome at age 42. BMJ 2003; 326: 422-3. PubMed