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Urogenitale Chlamydien-Infektion bei Männern

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Definition:
Sexuell übertragbare Erkrankung durch Infektion mit Chlamydia trachomatis.
Häufigkeit:
Häufigste sexuell übertragbare bakterielle Infektion in Deutschland.
Symptome:
Verläuft häufig asymptomatisch. Evtl. Symptome einer Urethritis wie Dysurie, Juckreiz in der Harnröhre, Ausfluss, oder Symptome einer Prostatitis, Vesikulitis, Epididymitis oder Epididymo-Orchitis.
Befunde: 
Möglicherweise auftretender Fluor ist relativ gering und eher mukös als purulent. Meist deutliche Rötung um die Harnröhrenöffnung.
Diagnostik: 
Der Nukleinsäureamplifikationstest (NAAT) im Erststrahlurin ist das vorrangige Verfahren bei Männern.
Therapie: 
Eliminierung der Infektion mit Doxycyclin oder Azithromycin. Mitbehandlung von Sexualpartner*innen – notfalls, d. h. wenn eine Testung nicht möglich ist, auch auf Verdacht. Zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung kein Geschlechtsverkehr für 7 Tage nach Beginn der Therapie.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.