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Hypospadie

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Definition:
Die Hypospadia penis ist eine angeboren Entwicklungsstörung  der Harnröhre mit Verlagerung des Meatus urethrae externus nach ventral/proximal. Ursache der Fehlanlage der Harnröhrenöffnung ist unbekannt, wahrscheinlich multifaktoriell.
Häufigkeit:
Häufigste angeborene Fehlbildung beim männlichen Geschlecht. Etwa 1 von 200 bis 300 Kindern sind betroffen.
Symptome:
Andere gleichzeitig auftretende Anomalien sind keine Seltenheit. Mit der Krankheit sind häufig auch psychosoziale und psychosexuelle Folgen verbunden.
Befunde:
Wird in der Regel bei der klinischen Untersuchung von Neugeborenen gefunden, oft in Verbindung mit anderen Fehlbildungen.
Diagnose:
Eine radiologische Untersuchung der Harnwege sowie eine Hormon-und Chromosomenanalyse können erforderlich sein.
Behandlung:
Die Behandlung besteht aus einer operativen Korrektur.
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Professor für Innere Medizin, Uniklinikum Köln (Deximed)
  • Steinar J. Karlsen, tidligere klinikksjef og professor dr. med., Oslo Urologiske Universitetsklinikk, Aker universitetssykehus helseforetak og Universitetet i Oslo