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Lymphogranuloma venereum (LGV)

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Definition:
Eine sexuell übertragbare Erkrankung, verursacht durch das Bakterium Chlamydia trachomatis, Serotyp L1, L2 oder L3.
Häufigkeit:
Kommt endemisch in einigen Ländern in Afrika, Asien, Südamerika und in der Karibik vor. C. trachomatis gehört weltweit zu den häufigsten Erregern sexuell übertragbarer Infektionen. 
Symptome:
Inkubationszeit 1–3 Wochen. Anfangs eine schmerzlose Wunde oder Bläschen am äußeren Genitale, zuweilen im Afterbereich. Verheilt im Allgemeinen nach ungefähr einer Woche. Nach wenigen Wochen entstehen eine lokale Lymphadenopathie (Bubobildung) und evtl. anorektale Beschwerden 
Befunde:
Klinische Befunde sind schmerzlose Wunden oder Bläschen am äußeren Genitale oder im Afterbereich, eventuell Proktitis.
Diagnose:
Erregernachweis (v.a. mittels NAT), Antikörper-Tests, evtl. Proktoskopie.
Behandlung:
Doxycyclin oder alternativ Azithromycin.
  • Birgit Wengenmayer, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, Edda legesenter og universitetslektor, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • My Falk, överläkare, STD-mottagningen, Universitetssjukhuset Örebro (Medibas)