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Peniskarzinom

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Definition:
Bei Krebserkrankungen des Penis handelt es sich in 95 % der Fälle um Plattenepithelkarzinome. Unzureichende Hygiene, Phimose und humane Papillomaviren (HPV) sind offenbar prädisponierend für die Erkrankung.
Häufigkeit:
Die Inzidenz liegt in Europa bei 1/100.000 Männern. 
Symptome:
Die Erkrankung führt zunächst zu Juckreiz und Brennen unter der Vorhaut, gefolgt von Ulzerationen, Geschwülsten und (mit Blut vermischten) Ausflüssen. Starke Schmerzen kommen selten vor. Oft lange Latenzzeit zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und dem Arztbesuch
Befunde:
Es kann zu einem nodulären, warzenähnlichen Geschwülsten kommen, der anfangs einer Genitalwarze, eventuell einer Ulzeration ähnelt. Befindet sich in der Regel an der Eichel, Vorhaut oder in der Penisfurche (Sulcus coronarius)
Diagnose:
Klinische Untersuchung des Penis und Biopsie. MRT, CT oder PET-CT zur Darstellung der Lymphknoten im Becken im Rahmen des Stagings. 
Behandlung:
Sichere und dauerhafte Entfernung des Tumors als Therapieziel. Es stehen verschiedene Behandlungsoptionen je nach Ausdehnung des Tumors zur Verfügung. Hauptsächlich sind dies Operation, Strahlen- und Chemotherapie.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ursachen und Krankheitsentwicklung

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnose

Differenzialdiagnosen

Klinischer Verlauf

Anamnese

Klinische Befunde

Weitere Untersuchungen

Wann sollte eine Überweisung erfolgen?

Behandlung

Behandlungsziele

Allgemeines zur Behandlung

Spezifische Behandlung

Primärtumor

Prävention

Palliativtherapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Nachbehandlung

Nachkontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Patientenverbände

Abbildungen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Dirk Nonhoff, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln
  • Ralph Peeker, Professor und Oberarzt, urologische Abteilung, Sahlgrenska universitetssjukhuset, Göteborg
  • Svein Z. Bratland, Spezialist für Allgemeinmedizin, Sandviken Legesenter, Bergen, Berater bei Statens helsetilsyn, Oslo
  • Per Inge Lundmo, Professor und Oberarzt, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Kirurgisk klinikk, Urinveissykdommer, Regionsykehuset, Trondheim