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Erektile Dysfunktion

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Definition:
Erektile Dysfunktion ist eine über mindestens 6 Monate fortwährende Unfähigkeit, eine penile Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten, die für einen befriedigenden Sexualakt ausreicht.
Häufigkeit:
Die Inzidenz steigt mit dem Alter und betrifft 20–25 % der Männer über 65 Jahren.
Symptome:
Die Unfähigkeit zur Erektion des Penis ist diagnostisch abzugrenzen von Veränderungen der Libido, Orgasmus- oder Ejakulationsstörungen.
Befunde:
In der Regel kein auffälliger Lokalbefund. Evtl. Zeichen allgemeiner Atherosklerose, vaskuläre Risikofaktoren, neurologische oder endokrine Symptome, psychische Störungen oder Belastungen der Paarbeziehung.
Diagnostik:
Anamnestische Abgrenzung psychischer und organischer Entstehungsfaktoren. Kardiovaskuläre, endokrinologische, neurologische und psychosoziale Exploration. Untersuchung des äußeren und inneren Genitals durch andrologisch erfahrenen Arzt.
Therapie:
Richtet sich in erster Linie auf die Beseitigung der zugrunde liegenden Ursachen, z. B. im Rahmen einer Paartherapie. In zweiter Linie und evtl. begleitend kann die symptomatische Behandlung mit erektionsfördernden Mitteln infrage kommen. Für die orale Pharmakotherapie stehen verschiedene PDE-5-Hemmer zur Verfügung. Damit kann in den meisten Fällen eine Erektionsverbesserung erreicht werden und bei einem Teil der Betroffenen auch eine zufriedenstellende Rate erfolgreicher Kohabitationsversuche.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patienten

Beratung und Psychotherapie

Phosphodiesterase(PDE)-5-Hemmer

Yohimbin

Lokale Pharmakotherapie

Lokale Hilfsmittel

Operation

Testosteron

Extrakorporale Stoßwellentherapie mit niedriger Intensität (ESWT-LI)

Erektile Dysfunktion nach radikaler Prostatektomie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Professor für Innere Medizin, Uniklinikum Köln
  • Truls E. Bjerklund Johansen, prof. dr. med., Urologisk afdeling, Århus Universitetshospital, 8200 Århus, DK
  • Svein Z. Bratland, spesialist i allmennmedisin, Sandviken Legesenter, Bergen, og seniorrådgiver i Statens helsetilsyn, Oslo