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Spermagranulom

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Definition:
Ein Spermagranulom bildet sich im Samenstrang, wenn Sperma ins Interstitium gelangt. Dies wird in der Regel durch eine Infektion, Entzündung, Operation oder ein Trauma verursacht.
Häufigkeit:
Ein Spermagranulom ist keine ungewöhnliche Erscheinung.
Symptome:
Üblicherweise verursacht ein Spermagranulom keine Beschwerden, es können aber in seltenen Fällen Schmerzen auftreten.
Befunde:
Es handelt sich dabei um einen schmerzempfindlichen, festen, runden Tumor, der vom Hoden getrennt oberhalb des Hodens ertastet werden kann. Der Geschwulst ist nicht transluzent.
Diagnose:
Bluttests zeigen in der Regel normale Resultate, Ultraschall ist für die Diagnostik gut geeignet.
Behandlung:
Heiße Bäder oder eine medikamentöse Behandlung mit NSAR reichen oft aus, bei starken Schmerzen sollte aber ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen werden.

Grundinformationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Andere Untersuchungen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Behandlungsziel

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Operative Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München (Übernahme der Revision von NEL)
  • Steinar J. Steinar J. Karlsen, tidligere klinikksjef og professor dr. med., Oslo Urologiske Universitetsklinikk, Aker universitetssykehus helseforetak og Universitetet i Oslo
  • Truls E. Bjerklund Johansen, prof. dr. med., Urologisk afdeling, Århus Universitetshospital, 8200 Århus, DK